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Seeigel und weiteres...

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Zuercherella:
Hallo Karsten,

die Zusammenstellung und Erhaltung Deiner beiden (von Infulaster richtig bestimmten) Seeigel ist im Ostseeraum typisch für das Maastrichtium, wo häufig Feuersteinkerne in Schreibkreide vorkommen. Solche Feuersteinkerne hast Du da gefunden, sie sind auch typisch für weitere Ostseeinseln (Rügen, Mön in Dänemark).

Infulaster: interessanter Name, warst Du mal in Wüllen unterwegs?

Gruß,
Michael

Infulaster:

Infulaster: interessanter Name, warst Du mal in Wüllen unterwegs?


Hallo Michael,

war in der Tat oft in Wüllen. Als es noch ohne Taucherausrüstung möglich war. Als Oberkreidefan ein Paradies.
Habe aber auch Infulasterexemplare aus Lengerich b. Tecklenburg und Halle/Westf. Du scheinst ein Fan des Rothenberg b. Ochtrup zu sein?!

Gruß Olli

Zuercherella:
Hallo Olli,

weiß auch nicht, wieso ich auf Karsten kam, aber nun: in der Tat bin ich ein sehr großer Fan von Rothenberge. Dort fing meine Sammelleidenschaft fast an, zumindest habe ich dort die ersten schönen Schalenammoniten gefunden (bis heute mit die schönsten, die ich habe). Kennst Du die Grube? Könnte man mal in den Fundstellen vermerken, bevor sie ganz dicht ist...
In Wüllen war ich auch etliche Male (auch ohne Taucherbrille ;-)), die Seeigelfauna war wirklich Wahnsinn. Müssten wohl mehr als 15 Arten sein, die ich da im Laufe der Jahre zusammen bekommen habe. Und Infulaster ist auch einer meiner Favoriten, weil man für ein gut erhaltenes Exemplar schon etliche Male fahren durfte. Hast Du auch Infulaster aus Hilter? Liegt in der Nähe von Halle, weniger bekannt, aber immer wieder für eine Überraschung gut. Dort habe ich schon Infulaster mit Stachelresten gefunden und eine kleine Zusammenspülung von 5, allerdings nicht so gut erhaltenen Infulaster.

Gruß,
Michael

Infulaster:
Hi Michael,

du meinst den Steinbruch Werthmann am Hankenberg b. Hilter? Kalksteine des Cenoman und Turon. War dort, aber nur ein paar mal. Bevorzugte die aktiven und aufgelassenen Steinbrüche um Halle/Westf., speziell ehemals Stbr. Foerth. Und nicht nur wg. Hyphantoceras!
Am Rothenberg war ich schon lange nicht mehr. Damals in Verbindung mit dem Geschiebeparadies der Haddorfer Seen regelmäßig besucht. Findet man dort überhaupt noch was?

Gruß Olli

Zuercherella:
Hi Olli,

der Steinbruch in Hilter ist es. Zu Foerth war es immer eine gute Ergänzung, wenn dort kein frisch gesprengtes Material war, in Hilter wittern immer wieder schöne Stücke aus den dicken Brocken. Rothenberge ist kurz vor dem Schluss, die letzte Grube wird gerade verfüllt. Hin und wieder wittert mal eine Konkretion aus der Wand, aber auch dann ist es nicht gesagt, dass dort etwas drin ist. Für schöne Belegstücke reicht es meistens aus, aber von einer Fundgarantie ist man dort weit entfernt. Die alten erfolgversprechenden Schichten sind seit dem Schluss des Abbaus (etwa 1997) nicht mehr zugänglich.

Wo bist Du denn früher noch unterwegs gewesen?

Gruß,
Michael

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