Hallo Markus!
Wenns doch nur so einfach wäre!

Die grüne Farbe ist in der Atmosphäre dauerhaft stabil .Eventuell käme eine Nickelverbindung in Frage.Der Niederschlag ist wie schon geschrieben hellblau und nicht braun.
Weiterhin entstehen beim Lösen von eisenhaltigen Verbindungen in Flußsäure feinste Bläschen.Diese Reaktion ist hier nicht zu beobachten.Der grüne Anteil dieses angeblichen Jaspis wird bereits in der ersten Sekunde zersetzt.Dann passiert nichts mehr !
Weiterhin gibt es neben den grünen Stücken die roten mit unterschiedlichen Farbgebungen.Eventuell sind ja diese unterschiedlichen Beimischungen auch verantwortlich für die Härteunterschiede-je nachdem wieviel beigemischt ist.
Da ist mir noch aufgefallen,daß im Lexikon in der Beschreibung zur Fundstelle auch diese Aschetheorie geschrieben ist.
Irgendwie verstehe ich nicht,daß es jede Menge Artikel zu den Achaten von St.Egidien gibt,aber das Grundmaterial in seiner Substanz nicht richtig untersucht wird!
Na ja-dann ist das eben ein Jaspisähnliches-Chalcedonartiges Hornsteinaschekonglomerat mit etwas drin

Es grüßt euch alle mit einem Herzlichen
Glück Auf!
Jens