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Autor Thema: Ackerlesesteine aus Mittelfranken  (Gelesen 2335 mal)

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Offline Prospektor

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Ackerlesesteine aus Mittelfranken
« am: 04 Nov 18, 21:45 »
Hallo Sportsfreunde
Heute Nachmittag habe ich auf einem Acker in Mittelfranken folgende Steine entdeckt. Ich kenne mich noch nicht so gut aus, wer kann mir was dazu sagen?
Beide sind ähnlich groß, vielleicht faustgroß. Siehe Bilder. (Wenn ich es schaffe die hochzuladen).
Der eine ist stark gebändert, die 'Maserung' hat aber Brüche/Verwürfe, also wohl kein versteinertes Holz. Die braunen Streifen sind richtig schokobraun.
Der andere hat ein starkes durchscheinendes orange, fast wie Bernstein, aber ist milchig und wie Feuerstein. Erinnert mich an Karneol.
Ich bin total happy - wenn ich jetzt auch noch ein bisschen Input kriege, WAS ich da gefunden habe??
Freue mich auf Eure Antworten ;D
Glück auf
Andreas

Offline uwe

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Re: Ackerlesesteine aus Mittelfranken
« Antwort #1 am: 04 Nov 18, 21:53 »
Beide Steine sind offensichtlich Quarzvarianten. Beim ersten lohnt sich möglicherweie ein Schnitt und Anschleifen. Der betreffende Acker ist vermutlich achathöffig. Du solltest dort immer mal wieder vorbei schauen. Zum Beispiel auf einem umgebochenen Acker nach Regen oder im Frühjahr nach der Schneeschmelze.

Gruß
Uwe

Offline smoeller

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Re: Ackerlesesteine aus Mittelfranken
« Antwort #2 am: 04 Nov 18, 22:39 »
Hallo,

Der 2. ist ein Hornstein, eine Varietät des Quarzes, verwandt mit Flintstein oder Feuerstein. Habe schon was ähnliches bei Bad Windsheim gefunden und auch in der Oberpfalz. Im Hohenloher Land werden solche Stücke mit dem Lokalnamen Hohenloher Feuerstein bedacht. Sind aus der oberen Trias (Keuper), ca. 190-200 Mio. Jahre alt.

Den ersten halte ich auch für Quarz (sollte dann Glas ritzen).

Glück Auf!
Sebastian

Offline stoanklopfer

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Re: Ackerlesesteine aus Mittelfranken
« Antwort #3 am: 05 Nov 18, 05:56 »
Der erste kann genauso "sicher" Calcit sein. Ein Tropfen Säure kann das klären.