Moin
Ich habe zwei, einmal die Variante mit dem SBM 20 und einem den "Komplettsatz" mit dem SBT10A und dem passenden Gehäuse. Die Variante mit dem SBM 20 ist nur die Elektronik mit dem losen Zählrohr, jedoch alles komplett zusammengesetzt und auch angeschlossen, d.h. sofort einsatzbereit. Fehlt nur noch eine 9V Blockbaterie. Bei dem Gehäuse ist es etwas komplizierter gewesen, da man die Taster noch anlöten muss. Die Anleitung ist auf englisch und leider in Bezug auf den Taster nicht so der Hit gewesen. Was mich nur etwas gewundert hatte war, das dass Gerät quasi zu 90% zusammengebaut war, lediglich die Anschlüsse mussten noch gelötet werden. Vielleicht kann man den Verkäufer ja auch fragen, ob er einem das Gerät auch gleich fertig zusammenbaut. Auf jeden Fall ist die eigentliche Elektronik die gleiche und hat auch die Möglichkeit, das man zwei Zählrohre betreibt, ein primäres und ein sekundäres. Das macht Sinn, da das SBT10A extrem empfindlich ist. Ich würde sogar sagen, das es für die Suche im Gelände zu empfindlich ist. Wenn man dann auf das SBM 20 umschalten kann, ist das sicherlich praktisch, habe ich aber bei mir auch nicht realisiert. Fürs Gelände (z.B. um Pechblende zu suchen) würde ich die Variante mit dem SBM 20 empfehlen, ist auch mit pan 40 Euro unschlagbar günstig. Die Variante mit dem SBT10A ist schon fast ein Laborgerät, damit konnte ich auch problemlos die äußerst schwachen Proben von Helgoland aus der Hintergrundstrahlung messen. Das SBT10A ist ein riesiges Fensterzählrohr mit 10 (!) Anoden, die parallel geschaltet werden. Den passenden Sockel + Anschluss gibt es im entsprechenden Satz dazu.
Der Vorteil bei den russischen Zählrohren ist, das sie (fast) alle mit 400V arbeiten, so das man sie einfach gegeneinander austauschen kann, ohne die Elektronik zu modifizieren. So kann man z.B. auch problemlos das SI8 B mit dem Geräten betreiben (wird ja auch angeboten). Das macht die Sache echt vielseitig.