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Autor Thema: Strahler - woher? / (vmtl.) Uranocircit von Menzenschwand  (Gelesen 1725 mal)

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Offline IntronX

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Hallo,

habe ein Stück geschenkt bekommen, von welchem ich nicht weiß wo es herkommt. Meine Vermutung geht in Richtung Schwarzwald. Sieht jedenfalls ähnlich aus wie Stücke die ich selbst auf der Schmiedestollenhalde gefunden habe. Vielleicht erkennt jemand die Paragenese/Matrix. Auf jeden Fall ein Strahler. Falls Schmiedestollen hinkommt, eventuell Heinrichit? Unterm Bino sieht die gelbe Kruste aus wie Uranglimmer.
Falls jemand eine Idee hat, wäre super!


Gruß
Lars

Offline smoeller

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Re: Strahler - woher?
« Antwort #1 am: 21 Nov 18, 09:45 »
Hallo Lars,

Das ist nicht ganz leicht, da viele deutsche Uranvorkommen diesen zersetzten Granit zeigen. Wittichen ist möglich, aber auch Menzenschwand oder Wölsendorf. Das fluoreszierende Mineral ist ein Uranglimmer, Heinrichit, Autunit oder Uranocircit, sehr selten auch Uranospinit.

Glück Auf!
Sebastian

Offline IntronX

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Re: Strahler - woher?
« Antwort #2 am: 21 Nov 18, 10:16 »
Hi Sebastian,

vielen Dank schonmal, für Deine Einschätzung! Da liege ich ja mit meiner Vermutung gar nicht mal so verkehrt. Werde die Stufe dann vorerst als Uranglimmer beschriften, mit FO Schwarzwald und dahinter ein dickes Fragezeichen.
PS: Die Liste ist noch in Bearbeitung.  8)


Glück auf!
Lars

Offline smoeller

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Re: Strahler - woher?
« Antwort #3 am: 21 Nov 18, 14:53 »
Hallo Lars,

Das mit der Liste macht nichts. Ich muss sowieso über Weihnachten mal eine überarbeitete Version machen, es ist eine ganze Menge schon weg (Wittichen ist alles aus der Liste noch da, soweit ich weiß).

Bei genauerem Hinsehen kommt mir das Stück immer mehr so vor, als wäre es von Menzenschwand, dann wahrscheinlich Uranocircit. Ich habe ähnliches Material von dort.

Glück Auf!
Sebastian

Offline helgesteen

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Re: Strahler - woher?
« Antwort #4 am: 21 Nov 18, 19:37 »
Hallo Lars,

auch ich habe den Eindruck, dass das Stück von Menzenschand stammt. Ich bilde mir ein, auf den Bildern diffuse Bereiche mit unterschiedlich starker Hämatitisierung des Granits zu erkennen (fleischfarbener bis blass rotvioletter Farbton des Gesteins),  was meiner Meinung nach ebenfalls für das Krunkelbachtal sprechen würde.

Viele Grüße,
Helge

 

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