Klassisch und sehr effektiv ist natürlich die sicher bekannte Mahrsche Probe. Mit einem Reagenzglas, etwas Zink, Schwefelsäure und einem entsprechenden Glasrohr hat man eigentlich alles beisammen. (erklärung spar ich mir da sicher bekannt)
Die Gutzeitsche Probe kommt noch ohne viel Equipment und Chemikalien aus: "Die zu untersuchende Substanz wird in ein Reagenzglas gegeben, mir einigen Körnchen Zink und verd. Schwefelsäure versetzt. Der Hals des Reagenzglases wird mit einem Wattebausch verschlossen und die Öffnung mit einem mit Silbernitrat getränkten Filterpapier bedeckt. Man kann auch ein Körnchen festes Silbernitrat auf das Papier geben und es mit einem Tropfen Wasser befeuchten.
Der entweichende Arsenwasserstoff reagiert mit dem Silbernitrat zu gelbem Ag2S*3AgNo3, das später durch Zerfall des Silberarsenids schwarz wird.
Störungen: PH3 und SbH3 liefern ähnliche Reaktion. Sulfide, S2o3^2- und SCN^1- geben stölrendes H2S. Selektiver ist daher [die Fleitmannsche Probe; aber nur bei dreiwertigem Arsen]." Aus: Jander, Blasius "Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischen Chemie" - da stehen mehrere Proben drin aber die Gutzeitsche ist neben der Mohrschen Probe eigentlich die simpelste.