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Kupferkies, Gemkental, Harz

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Elisabeth K.:
Das angebotene Stück halte ich für einen schönen Beleg, auch wenn ich mich im Westen des Harzes weniger gut auskenne. Über den Preis lässt sich streiten, was mithin aber nichts bringt. Wenn es solche Fälle nicht gäbe, dann würden nicht so viele Menschen bei dieser Verkaufsplattform etwas einstellen. Ich bin auch noch in anderen Sammelgebieten unterwegs und dort ist es ähnlich: manche Sammler wollen nur etwas ersteigern, bietet man es ihnen im persönlichen Kontakt an, fehlt der Nervenkitzel. Darüber kann man den Kopf schütteln oder sich trefflich aufregen (oder auch der Neid kann hochkochen), aber es ist nun einmal so. Ich denke, das macht die diversen Hobbys ja auch spannend. Im übrigen kann ich den Worten meines Vorredners nur beipflichten, wer ein wenig etwas von der Verkaufspsychologie und den Mechanismen versteht, nach denen eine Verkaufsplattform funktioniert, der sollte es gar nicht erst versuchen, auf Gedeih und Verderb ebensolche Stücke einzustellen. Jede Woche lassen sich entsprechend klägliche Beispiele beobachten, wenn man die Augen etwas offen hält.

Glückauf!
Elisabeth

Harzsammler:


--- Zitat von: heli am 27 Jan 19, 09:35 ---Klar gibt es derben Chalkoprit insgesamt zuhauf, von dort aber wohl kaum.

--- Ende Zitat ---
...das stimmt so nicht, von dort hab ich mindestens drei gehaltvolle Stücke mit weißen Calcit irgendwo im Keller und wie gesagt ich kann nachliefern

Elisabeth K.:
Auch dies ist ein schönes Beispiel dafür, wie Sammler "ticken". Da wird auf den eigenen Kellerbestand verwiesen oder es kommen Zitate wie "als ich 1987 dort war, lag das massenhaft herum". Nur wird es eben nicht angeboten und danach, wie oft etwas auf dem Markt erscheint, richtet sich auch der Preis. Mir sind im sächsischen Erzgebirge so manche Keller bekannt, in denen zig Stufen mit Whewelliten und anderem stehen, nur angeboten sieht man etwas vernünftiges von dort noch lange nicht. Es liegt mir fern, einen derben Kupferkies mit einer Whewellitstufe vergleichen zu wollen, aber es liegt doch auf der Hand: was für einen Lokalsammler, der weiß, wo im Wald versteckt die Halde  eine Banalität ist, ist vielleicht für jemanden, der 300 km weg wohnt, eine nie gesehene Seltenheit.

Glückauf!
Elisabeth

Pyromorphit:
...ganz genau, dem kann man nur zustimmen.

Glück auf

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