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Autor Thema: Fundstücke nummerieren?!  (Gelesen 5786 mal)

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Offline Erik

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Fundstücke nummerieren?!
« am: 07 Mär 04, 12:25 »
Hallo zusammen,

Mich würde mal interessieren, wie Ihr Eure Funde in der Sammlung nummeriert?!
Da ich bisher nur regional sammle sind meine Funde nicht systematisch nummeriert, sondern nur nach Klassen geordnet, dann folgt 'ne fortlaufende Nummer...aber irgendwie bin ich damit nicht so zufrieden ::) :D
Wie macht Ihr das mit gleichen Mineralien vom selben Fundort?

Gruß, Erik

Offline Robin

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #1 am: 07 Mär 04, 12:54 »
Hallo Erik,

Ich nummeriere jeder MM nach Fundort. Der Code kann ich zusammen mit weitere Daten zu das Stück im Computer einpflegen (wie Funddatum... und eventuell ein Bild!).

Beispiel: Code D-SG-1-10 > Deutschland-Siegerland-Fundort 1-Fundstück 10

Der Code print ich zusammen mit zusätzliche Infos wie Fundort, Land und Mineralname auf eine Etikette, die ich dann auf die MM-Dose fixiere.

Gleiche Mineralien vom selben Fundort sind also gar kein Problem. ;)

Gruß Robin.
« Letzte Änderung: 07 Mär 04, 12:54 von Robin »

Offline uwe

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #2 am: 07 Mär 04, 19:08 »
Von einer komplizierten Codierung der Stufennummer habe ich nach Erwerb eines Computers Abstand genommen. Bei mir erhält jedes Stück, welches ich in die Sammlung aufnehme eine fortlaufende Nummer. Unter dieser Nummer, die bei Normalstufen auf die Stufe Kommt und bei Kleinstufen auf die Dose, findet ich dann in der Datei (bei mir ist es Lotus Approach - natürlich geht auch Access) alle erforderlichen Angaben. Alles weitere, wie Ediketten aller Dosengößen lassen sich einfach aus dieser Tabelle erstellen, Lagestättenauszüge, Mineralklassen usw. lassen sich bequem selektieren und bei Bedarf drucken.

Glück Auf
Uwe

Offline wolfi

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #3 am: 08 Mär 04, 12:05 »
Servus alle,
ich machs noch ganz altertümlich mit laufenden Nummern und Karteikarten, auf denen die Mineralien, Formel, Fundort und Herknft (Eigenfund, Kauf etc.) vermerkt sind. Das alles in den PC einzugeben, ist mir bei 1.800 Stücken zu viel Arbeit! Nachteil: Auch die Mikros sind nur numeriert. Aber ich kann damit leben!
Servus + Glück auf
Wolfi

Offline der Sauerländer

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #4 am: 08 Mär 04, 12:24 »
Hallo

Ich nummeriere auch fortlaufend. Und pflege eine Excel-Datei.

Andere Frage: wie klebt Ihr eure Nr.-Etiketten auf die Stücke?
Bei glatten Quarzen geht das ja noch mit selbstklebenden Etiketten. Aber bei leicht bröseligem Zeug oder Tuff ö. ä., was macht Ihr da???
Zudem sich auch die selbstklebenden Etiketten irgendwann lösen!

ein neugieriger Sauerländer

Offline Erik

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #5 am: 08 Mär 04, 14:08 »
Hallo zusammen,

Stimmt, eine Nummerierung nach Fundorten habe ich mir auch schon überlegt ;)
Karteikarten hatte ich anfangs auch, aber das wurde mir irgendwann zu unübersichtlich da ich ab und zu auch mal 'ne Nummer wieder gestrichen habe - jetzt hab ich 'ne access-Datenbank.
Bei mir erhalten gleiche Mineralien ( =Ausbildung, Begleitmineralien etc ) von der gleichen Fundstelle dieselbe Nummer, nur das Datum unterscheidet sich dann auf dem Etikett - das ist das was mich ein bißchen stört :P

@Sauerländer: Ich male auf solche Stücke ein kleines Rechteck mit weißem Lack und beschrifte das dann mit 'nem schwarzen wasserfesten Stift

Gruß, Erik
« Letzte Änderung: 08 Mär 04, 14:09 von Erik »

Offline Moni

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #6 am: 08 Mär 04, 19:26 »
All den Aufwand betreibe ich überhaupt nicht.
Etikett mit Bezeichnung, Fundort und Datum, ran geklebt ans Fundstück - reicht mir völlig aus.

Moni

Offline McSchuerf

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #7 am: 08 Mär 04, 20:52 »
..plus Katalog in gedruckter Form, als Datenbank (ACCESS oder EXCEL reicht auch aus) und man kann dann verschiedene Sortierungen vornehmen und auch die Listen ausdrucken..

...früher hatte ich den Edith Hagen-Code verwendet (kann man aber vergessen); später nur den Strunz'schen Systematik-Code nach Lapis und bei mehreren gleichen Mineralien von versch. Fundorten noch eine entsprechende Ziffer hintendran gestellt..

..daneben kann man eine spezielle Nummerierung vornehmen in der Art:

134 = 1. Schublade - 3. Reihe - 4. Stück..auch das hat sich bewährt und man findet dann sehr schnell seine Stücke wieder.. ;)
« Letzte Änderung: 08 Mär 04, 20:56 von PeterM »

Offline wolfi

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #8 am: 09 Mär 04, 08:24 »
Servus alle,
da halt ich es mit dem alten Sprichwort: Im Falle eines Falles klebt Uhu wirklich alles!
Servus + Glück auf
Wolfi

Offline McSchuerf

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #9 am: 09 Mär 04, 18:32 »
Servus alle..

..ich benutze übrigens selbstklebende Tiefkühletiketten.. ;)

..kein UHU notwendig.. ;D

Offline Erik

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #10 am: 09 Mär 04, 21:44 »
...Tiefkühletiketten...ich wußte bis jetzt gar nicht daß es sowas überhaupt gibt ???...man lernt eben nie aus ;) ;D

Gruß, Erik
« Letzte Änderung: 09 Mär 04, 21:53 von Erik »

Offline McSchuerf

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #11 am: 10 Mär 04, 17:59 »
..in fast jedem Kaufhaus.. ;D..und ich sag mir immer..ist dann wie mit einem schönen Weinetikett, das man selbst beschriftet..hat dann irgendwie eine 'eigene Note'..Etiketten maschinell erzeugen, geht natürlich auch aber das ist ja nichts Besonderes..und hat nur 'die Note des PC'.. ;,..stimmt doch..oder? ;)..

Gruß Peter

Offline geomueller

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Re:Fundstücke nummerieren?!
« Antwort #12 am: 14 Mär 04, 14:43 »
Also zum Nummerieren der einzelnen Stücke verwende ich weiße Latexfarbe auf die ich mit schwarzer Tusche eine fortlaufende Nummer schreibe. Zum eigentlichen katalogisieren verwende ich die Software Minerdat 2.0a. Hier noch mal einige Anmerkungen zur Software die ich an anderer Stelle im Forum schon mal ausgeführt habe.

"Dabei bin ich auf die Software "Minerdat 2.0a" gestoßen die ich für nur 15 € erworben habe. Diese Software enthält unter anderem eine Datenbank mit 4631 Mineralen und ihren verschiedenen Variationen in denen zumindest die wichtigsten Eigenschaften beinhaltet sind, leider ohne Bilder. Diese Datenbank, wie auch die anderen beinhalteten Datenbanken wie für die eigene Sammlung, Literatur, Fundorte, Lexikon, Veranstaltungen und Sammler kann man jederzeit verändern, aktualisieren und erweitern. Die Weiterentwicklung der Software bzw. die Bearbeitung der einzelnen Datenbanken hat man also selbst in der Hand und kann dadurch auf die Aktualisierung durch teure Updates verzichten. Weiterhin ist es möglich von den Stücken seiner Sammlung Etiketten verschiedenster Art, Karteikarten und Listen auszudrucken. Bei dem Anschaffungspreis von nur 15 € inkl. Versand eine gute Alternative zu anderen sehr teueren Software die angeboten wird.

Weitere Informationen und wo und wie man die Software bestellen kann erhält man unter: http://www.meinemineraliensammlung.de/minerdat/  .
Also ich bin wirklich sehr zufrieden und kann es nur weiter empfehlen."

Gruß Jürgen
« Letzte Änderung: 14 Mär 04, 14:44 von geomueller »

 

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