Mineralien / Minerals / Minerales > Achate / Agates
Achate für 10 000 oder 45 000 Euro verkaufen ???
Bernd G:
kann ich mir nicht vorstellen, wenn so etwas in der zeitung steht dann kan man nur drauf warten das es einen goldrausch gibt.
Borna- Geithainer - Zeitung vom 30.04.05
Ralf:
Ja doch, solche Preise werden tatsächlich gezahlt. Allerdings in den USA. In Europa ist das mit Sicherheit nicht möglich, es sei denn ein reicher Ami macht hier Ferien oder kommt zu den Mineralientagen in München ( da ist´s schon wahrscheinlicher ). Und solche teuren Stücke sind absolute Ausnahmeexemplare, die zumeist nicht von Privatleuten gefunden werden, sondern auf professionellen Claims.
Problematisch ist der Artikel weniger wegen einer zu erwartenden Sammlerflut, sondern weil die Sammler mal wieder als reine Geschäftemacher dargestellt werden. Das erzeugt Neid und Mißgunst, auch bei den Landbesitzern. Ungarn ist ein wunderschönes Beispiel dafür. Ähnlich ist´s auch bei den Hauynen in der Eifel. Da wollen die Baggerfahrer manchmal unverschämte Gelder, um eine Schicht freizufahren. Hab schon des öfteren gehört, daß die sich aufregen welche Summen die Sammler durch die Hauyne verdienen.
Man begreift einfach nicht, daß der normale Sammler bei der Ausübung seines Hobbys immer draufzahlt.
Im übrigen glaube ich auch nicht, daß der genannte Sammler mit diesem Artikel glücklich ist. Er wollte sich und sein Hobby wohl ein wenig interessanter machen und das ist ihm völlig entglitten. Presseleute sind unberechenbar.
Ralf
uwe:
Das Beschämende sind hier die Presseleute, die meiner Meinung nach entweder ausgesprochen dumm oder dreist sind. Ich kann mir nicht vorstellen, das ein Sammler, auch wenn er ausgesprochen geschäftstüchtig ist, solchen Blödsinn von sich gibt.
Für einen der gezeigten Achate zahlt wohl nicht mal ein amerikanischer Millionär 10.000,- EUR. Da muß es schon so etwas wie der "Schleiereulenachat" (siehe Mineralienwelt) sein.
Gruß
Uwe
Bernd G:
Das ist auch meine Ansicht , denn der Sammler will ja weiter dort Achate suchen gehen. Aber durch so einen Artikel entstehen eben falsche Vorstellungen über den Wert von Mineralien usw. und es kann leicht sein das es da zu einem Ansturm auf diese Fundstelle kommt. Das wäre dann nicht im Sinn dieses Sammlers denke ich.
Bernd G:
hallo, wie ist es eigentlich so mit der fundsituation um ebersbach ?
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln