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Autor Thema: Konichalcit Staub  (Gelesen 1975 mal)

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Offline smaragd123

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Konichalcit Staub
« am: 04 Jun 19, 20:45 »
Hallo zusammen
Habe gerade gesehen das in der Vitrine in der ich meine große Konichalcit (krustig) aufbewahre viel Staub und sonstiges liegt. Wie macht ihr bei (giftigen) Mineralien sowas sauber? Will das Stück in Zukunft sowieso in eine Box tun, aber würde die Vitrine dann gerne säubern. Mit Mundschutz und Staubsauger? Oder wirbelt der mehr auf als er entfernt?
Danke schon mal im voraus.

Offline guefz

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Re: Konichalcit Staub
« Antwort #1 am: 04 Jun 19, 20:59 »
Staub bindet man am besten mit einem feuchten Lappen, wenn es um die Böden der Vitrine geht. Ein Staubsauger tendiert immer dazu, einen Teil des Staubs in der Wohnung zu verteilen. Das ist unabhängig von der Zusammensetzung des Staubs lästig...

Günter

Offline smaragd123

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Re: Konichalcit Staub
« Antwort #2 am: 04 Jun 19, 21:15 »
Aber ist das bei Konichalcit nicht schädlich (giftig)

Offline geni

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Re: Konichalcit Staub
« Antwort #3 am: 04 Jun 19, 23:50 »
Wie Günter schon sagt: Staub bindet man am besten mit einem feuchten Lappen.
Dann  auswaschen. Und danach der nächste Vitrinen Boden, so lange bis alles sauber ist.
Was ist dann noch giftig?

Gerhard Niceus (geni 8))

Offline smaragd123

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Re: Konichalcit Staub
« Antwort #4 am: 05 Jun 19, 08:23 »
Ja das hab ich schon verstanden. War nur ein bisschen irritiert, weil ich gelesen hab das sich dann bei Konichalcit giftige Gasförmige Verbindung bilden können.
"Mit Feuchtigkeit können sich gasförmige, sehr giftige Arsenverbindungen bilden!"
https://www.seilnacht.com/Minerale/2koni.html

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Konichalcit Staub
« Antwort #5 am: 05 Jun 19, 09:16 »
"Mit Feuchtigkeit können sich gasförmige, sehr giftige Arsenverbindungen bilden!"

Schwachsinn, hochgradiger.

Offline harzgeist

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Re: Konichalcit Staub
« Antwort #6 am: 05 Jun 19, 09:33 »
"Mit Feuchtigkeit können sich gasförmige, sehr giftige Arsenverbindungen bilden!"

Die Aussage ist schlicht falsch!  Nur durch Feuchtigkeit allein kann sich kein Arsenwasserstoff bilden.
Denn: im Arsenat-Anion (AsO4)3- ist das Arsen 5-fach positiv geladen, im Arsenwasserstoff AsH3 jedoch 3-fach negativ. Man bräuchte also zusätzlich noch ein Reduktionsmittel. Und zwar ein relativ kräftiges.

Außerdem: Wenn die Aussage richtig wäre und sich Konichalcit mit Feuchtigkeit zersetzen würde, hätte er sich gar nicht erst bilden können (die xx sind ja nicht durch Sublimation entstanden).

Wahrscheinlich würde er auch mit Luftfeuchtigkeit reagieren und fleißig vor sich hin müffeln.

Thomas


Offline smaragd123

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Re: Konichalcit Staub
« Antwort #7 am: 05 Jun 19, 11:09 »
OK danke

Offline smaragd123

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Re: Konichalcit Staub
« Antwort #8 am: 05 Jun 19, 19:04 »
Wird bei dem Artikel auch insgesamt übertrieben? Oder ist Konichalcit wirklich so toxisch?

Offline harzgeist

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Re: Konichalcit Staub
« Antwort #9 am: 05 Jun 19, 20:18 »
Alle Arsenverbindungen sind prinzipiell giftig. Besonders aber solche, die löslich sind oder sich in Magensäure lösen und so in die Zellen gelangen können.
Das trifft aber auf alle Arsenate zu, also z.B. auch auf den weitaus besser bekannten und in vielen Sammlungen zu findenden Erythrin. Nicht mehr und nicht weniger.

Thomas

 

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