Mineralien / Minerals / Minerales > Grube Clara / Schwarzwald

Bestimmungshilfe

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guefz:
Raman Referenzspektren habe ich auch noch nicht für die beiden angesprochenen Minerale gefunden. Mit einer Raman Messung könnte man also aktuell nur feststellen, ob die Möglichkeit besteht, dass eine Arsenatgruppe enthalten ist (starke Bande zwischen 800 cm-1 und 900-1). Wenn das der Fall wäre, könnte man zum As-Gehalt der EDX noch die 1,5fache Menge des As aus dem Ca-Gehalt entnehmen um zum Rauenthalit zu kommen. Bleiben immer noch ca. 50% des EDX-Ergebnisses ungeklärt. Ich glaube nicht, dass das den Aufwand lohnt. Die kleinen Knubbel sind anscheinend kein reines Material und ob kristallin oder amorph ist dann auch noch die Frage.

Günter

Axinit:
Servus,

Guenter hat vollkommen recht, weiterer Aufwand lohnt  in diesem Fall nicht. Keiner will hier eine  "Riesendiskussion" ueber eine fragwuerdige Probe ausloesen.

Es geht allerdings  um eine prinzipielle Fragestellung:
 
Untersuchung von Mineralen mit instrumenteller Analytik - Aussagekraft der Mess-Ergebnisse zur Mineral-Bestimmung.

Die durchgefuehrten Messergebnisse lassen sich  offensichtlich keinem bekanntem Mineral zuordnen. Es ist sicher moeglich, verschiedene Mineral-Gemische errechnen, die mit der ermittelten Elementzusammensetzung kompatibel sind. Dies ist Arithmetik, hat aber mit physikalisch-chemischer Analytik nichts zu tun.

Ein Schwingungsspektrum (IR oder Raman) wuerde  einen eindeutigen Hinweis auf das Vorliegen von Arsenat(V)-anionen liefern - ein Referenzspektrum von Rauenthalit ist hierzu nicht unbedingt erforderlich.

Harald
 






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