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Strandfund aus Spanien - bitte um Hilfe
oliverOliver:
Ein Glimmerschiefer oder sehr glimmerbetonter Gneis.
Da das kleinere Stück auch längliche dunkle Einschlüsse enthält (am Foto leider nicht in wünschenswerter Klarheit erkennbar), könnte (Betonung liegt auf könnte) es ein Hornblende-Garbenschiefer sein. In dem gibts öfters auch Granat (z.B. Donnersbachwald/Stmk und andere Fdst. in den niederen Tauern bzw. allgemeiner den Zentralalpen).
DoBaWa siehe https://www.mineralienatlas.de/?l=1511
Garbenschiefer z.T. mit Granat: https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?rock=Hornblende-Garbenschiefer
Merle:
Danke euch allen, hab eure Infos genutzt, mir einiges über Eklogit und Glimmerschiefer anzulesen:) - so schaff ich es vielleicht doch noch im Laufe nächsten Jahre, den Steinen und Gesteinen etwas näher zu kommen - und danke auch dir, Eckard, nochmal für deine aufmunternden Worte. Ich weiß zwar nicht, was du als "Greisenalter" bezeichnest, aber auch mir bleiben nicht mehr sooooviel Jahre, alles das, was ich gerne wissen möchte, zu erlernen. Aber auch hier ist, wie so oft - und ich hoffe, ihr empfindet das jetzt nicht als abgedroschene Phrase - der Weg das Ziel. Das Erkennen der Schönheit und die Beschäftigung mit den Steinen gibt mir sehr viel - auch wenn ich es nicht mehr bis zum Geologie-Experten schaffen werde :)
Eckard:
Hej Inga,
Greisenalter, tja, wann fängt es an? Darüber könnte man philosophieren. Ist hier jedoch nicht die richtige Plattform dafür. Nur soviel: Ich fing mit 79 an, nach vielen Jahrzehnten wieder Steine einzusammeln. Seitdem ist mehr als ein Jahr vergangen. Ergo? – Aber: Im Greisenalter sein heißt ja nicht, vergreist zu sein. Zumindest hoffe ich das für mich. ;D Andererseits gibt es 50jährige, die mich in dem Punkt bereits überholt haben. Schade, denn was könnten die eventuell noch erleben, bewegen, begreifen und ihre Kenntnisse weitergeben.
Zum Altern hat der Schauspieler Heinz Bennent (damals 81 Jahre alt) mal sehr gute und wahre Wort gesagt:
Wenn man aufhört, sich zu interessieren,
wenn man aufhört, zu lernen,
wenn man aufhört, sich zu begeistern:
dann altert man.
Ich habe mich knapp 4 Jahrzehnte mich leichten Dingen befasst. Das musste ich nun aufgeben. Man muss auch wissen, wann man eine Sache beenden soll, um dann das, was man erreicht hat, weiterzugeben, dorthin, wo es in den richtigen Händen ist.
Ich will weder ein Geo- noch ein Petrologe werden. Ich möchte einfach nur noch Freude haben an den schönen Dingen, die mir quasi vor die Füße gelegt wurden. Mehr nicht. Aber das ist schon eine schöne Menge. Dass ich da so nebenbei auch noch einiges lerne, was eher in den Bereich Wissenschaft gehört, nun ja, das ist ganz angenehm. Zumindest hat es mir bisher nicht geschadet. :) – Ich kann mir gut vorstellen, dass es Dir ähnlich geht.
Nun ist das wieder mehr geworden, als ich vorhatte zu schreiben. Ich kann’s einfach nicht lassen.
Besten Gruß
Eckard
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