Vermischtes / Miscellaneous / Varios > Dies und Das / this and that
Sammlung Nummerierung wo fang ich an?
Hydrobora89:
Hallo zusammen
Ich möchte jetzt so langsam meine Sammlung Katalogisieren ich frag mich nur wo soll ich anfangen?
Ich möchte ohne Nr. an der Stufe nur auf dem Zettel und auf der Karteikarte (aber halt sehr umfangreich beschrieben Gewicht, Fundort, Sohle usw) beschreiben.
Hat jemand eine Idee wo ich anfange?
Gruß Christian
Harzsammler:
Hallo Christian,
keine Nummer an der Stufe? Auch nicht am Sockel?
Das kann durcheinander kommen...
Was ich für sehr gut halte ist ein QR-Code den man z.B. am Sockel anbringen kann. Die Beschreibung dazu ist dann digital hinterlegt und auf einen Blick verfügbar.
Bin aber auch noch nicht dazu gekommen das bisherige "Nummer-System" darauf umzustellen.
Grüße,
Michael
HaDeS:
Hallo Christian,
dem Problem habe ich mich auch bereits gestellt. Ich für meinen Teil habe eine Excel-Tabelle mit allen Infos erstellt; dazu Fotos mit Speicherabbild. Seit Monaten kämpfe ich nun schon mit mir, und da muss ich meinem Vorredner zustimmen, meine Stufen trotzdem beschriften zu müssen, um Verwechslungen auszuschließen. Gesetzt dem Fall man stirbt und man hat eine Excel-Tabelle erstellt. Woher soll mein Erbverwalter oder der "Endkunde" wissen, welche Fundorte zu welcher Stufe gehören?
Ich selbst mag keine Schildchen in meinen Vitrinen; aber das ist Geschmackssache und jedem selbst überlassen.
Beste Grüße Roy
Uwe E:
Hallo,
also, eine Nummer sollte auf alle Fälle immer ans Objekt. Wenn man z. B. mehrere Stücke von der gleichen Fundstelle hat, kann das sonst schnell zu Unstimmigkeiten führen. Schau dir mal größere oder Kustodie-sammlungen an. Ansonsten wird eine Katalogisierung nix! Auch mit einer Nummer lässt sich besser auf andere, verwandte Sammlungsstücke verweisen. Bei digitaler Erfassung der Sammlung ein absolutes Muss!
Falls du wirklich ohne Nummer arbeiten willst, solltest du aber immer ein eindeutiges Foto auf der Karteikarte unterbringen. Dadurch kann aber trotzdem die korrekte Zuordnung zum Objekt schwierig werden und ein Mineral/Stein ohne Fundstellenzuordnung ist kaum etwas wert.
--- Zitat ---Was ich für sehr gut halte ist ein QR-Code den man z.B. am Sockel anbringen kann.
--- Ende Zitat ---
Das ist eine sehr interessante Idee, erfordert allerdings auch entsprechende Hardware und Netzwerk.
Eine Verwendung solcher Technik kann durchaus sinnvoll sein, aber wie sieht's mit der Langlebigkeit derartiger Verfahren aus? Hätten althergebrachte Mineralienfachhändler (Krantz, Mineralienkontor, Museen etc.) vergleichbare Systeme verwendet und z. B. auf Lochkarten ihre Daten abgelegt hätten, würden wir heute aber ganz schön auf dem Schlauch stehen, was die Zuordnung der Stücke anginge.
Neben digitaler Erfassung der Sammlung sollte, meiner Meinung nach, auch ein analoger Abzug/Ausdruck vorliegen, der unabhängig vom verwendeten Datenerfassungsprogramm gelesen werden kann.
Gerade für Sammlungsauflösungen oder Sammlungsfremde kann das extrem wichtig sein. Neben Sammlungsverwaltungsprogrammen kann man hier auch anfangs mit z. B. MS-Excel© (oder andere) arbeiten und einfache, kleine Serienbriefe in Textverarbeitungsprgrammen wie Karteikarten ausdrucken. Mit diesen Programmen lassen sich auch einfach kleine Etiketten für die Beschriftung produzieren. Falls manuelle Beschriftung erforderlich, habe ich gute Erfahrung mit weißer Korrekturflüssigkeit und nach dem Trocknen schwarzem Permanentmarker gemacht (bei sulfidischen Erzen besser geeignet).
Also wie gesagt, wenn wirklich nur mit Karteikarten gearbeit werden wird, trotzdem eine Nummer auf die Karte auf das Objekt bringen!
Grüße
Uwe
Uwe E:
Hallo,
@ HaDeS: Ich war gerade beim Schreiben meines Eintrages, als eine Meldung aufpoppte, dass ein neuer Forumseintrag hinzugefügt wurde, ich aber noch nicht fertig war.
Ich glaube, dass ich mit meinem Post auch deinem Eintrag durchaus hilfreich sein kann.
Grüße
Uwe
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln