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Tag der deutschen Einheit - eine Feier wert!
pery:
Dem möcht ich mich gerne anschließen mit ein paar Bildern von heute aus Mödlasreuth, auch bekannt als "Little Berlin"
GA und für ein friedliches geeintes Europa
Felix
pery:
Und nochmal
Conny3:
Hallo,
und nicht zu vergessen: ausgewählte unzugängliche Fundstellen auch in der damaligen DDR:
Schierke, Ruderitz, Kupferplatte (Blankenstein), Ullersreuth, Hirschberg, Pottiga und vor allem Sparnberg, ....:
siehe LAPIS 7/8 1990
5: Conny im März 1990 am Grenzaun (der dritte etwas im Hintergrund) aus LAPIS
6: Leitartikel LAPIS
Gruß Conny
Lynx:
Hallo zusammen
auch von mir ein kurzer Beitrag (auch wenn der 3. schon vorbei ist):
Wir waren 1989 von München aus auf Klassenfahrt in Polen. Hinzu durch die DDR mit Visum, Kontrollen des Busses und allem was an Schikane dazugehört.
Beim Weg zurück Ende der Woche wurden wir von einem freundlich lächelnden DDR-Grenzer begrüßt - und durchgewunken. Ohne Kontrolle.
In der einen Woche ohne Kontakt und Information (nur das Gerücht "da tut sich was") ist Weltgeschichte passiert - und wir haben es erst zu Hause verstanden...
Vielen Dank nach Osten - das habt Ihr gut gemacht, so richtig gut!
Gruß, Martin
ganomatit:
Ich wohne im Südharzvorland in einem kleinen Dorf und wenn ich außerhalb des Dorfes bin, kann ich einen großen Teil des Harzes sehen.
Mineralien sammelte ich schon von Kind an und viele Exkursionen wurden in den Ostharz gemacht. In der DDR Zeit konnte ich nie verstehen, dass der Brocken für uns nicht zugänglich war, obwohl er zur DDR gehörte.
Das macht mich nachdenklich und ich bedauerte es sehr!
Durch meine Freunde die in Freiberg studierten, war es möglich Literatur und Kartenmaterial aus dem Gebiet des Harzes zu bekommen. Ansonsten war es eher schwierig, außer man bezog die Fundgrube eine Literatur über Geologie, Mineralogie und Bergbau und wissenschaftliche Zeitschriften, die aber eher allgemein informierten.
Mir war es damals gelungen einige Erläuterungen der geologischen Spezialkarten zu erwerben. Darunter war auch das Heft Zorge. Mit Interesse studierte ich dieses Heft und stieß auf den Namen Grube Brummerjahn. Man konnte von uns aus bis Zorge blicken und ich wünschte mir diese Grube einmal zu besuchen. Sicher einerseits wegen seiner Selenide und andererseits der Namen Brummerjahn, den fand ich so gut und das Gebiet geologisch interessant.
Durch eine Information erfuhr ich über Gebhard sein Buch, Harzer Bergbau und Mineralien, Sankt Andreasberg. Das Buch hat mir dann meine Tante aus Hamburg geschickt und ich war begeistert über die herrlichen Mineralien von dort.
Nach der Maueröffnung war mein erster Weg mit meiner Familie nach Sankt Andreasberg und das ist nun schon 30 Jahre her.
Viele Möglichkeiten standen offen, die vor der Wende undenkbar gewesen wären!
Freundschaften wurden mit Sammlern aus dem ehemaligen Westen geknüpft.
Das Internet eröffnete eine Welt der Kommunikation und Information einfach super!
Alles ohne Einheit nicht möglich!
Frank Heise
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