Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Moraenensteine
oliverOliver:
--- Zitat ---Das abfließende Schmelzwasser schotterte die alten Täler auf
--- Ende Zitat ---
ok, also wie vermutet fluviatiler Schotter, und keine Moräne.
wschweizer:
also ist das, was ich fuer eine Moraene gehalten habe, eigentlich das, was vom Gletscher-Schmelzwassernach Norden transportiert und schichtenweise abgelagert wurde. Die Oberflaeche der Huegel muesste also frueher die Schmelzwasser-Ebene gewesen sein, aber durch weiteres Schmelzwasser wurden Taeler ausgehoben. Eines davon ist das heutige Tal, wo der Bach fliesst. Kann man es so sagen?
Ich haenge noch ein Photo an von Aquarellfarben, die ich aus Steinen gemacht habe, die ich in solchen Gletscher-Flussablagerungen gefunden habe.
stoanklopfer:
Kann man so sagen, ja. Da ich die Gegend nicht näher kenne, kann ich im Detail (diverse Sedimentations- und Erosionsniveaus) nichts Weiteres beitragen.
wschweizer:
das wird ja alles immer gigantischer, wenn ich mir die Szenerie jetzt mit den neuen Informationen vorstelle. Die ganze Gegend zwischen Sigmaringen und dem Bodensee ein riesiges Fluss-Schwemmland wie heute in den Alpen, nur viel weiter.
Heute bin ich zu einer Endmoraene westlich von Riedlingen gefahren, um zu sehen wie eine aussieht.
Da fahren die Bauern mit den Traktoren darauf und vor allem davor herum. Scheint guter Biden zu sein.
Es sieht aus wie einer der Huegel der Schwaebischen Alb (die gleich dahinter anfaengt, bei Zwiefalten). Ist aber als Endmoraene in wikipedia ausgewiesen.
Der Gletscher, der sowas beim Rueckzug hinterlaesst, muss vielleicht doppelt so hoch gewesen sein wie die heutigen Huegel der Schwaebischen Alb. Und das erst vor 11 000 Jahren (stimmt das?)
Das geht ja alles ziemlich schnell. Viel schneller, als ich gedacht hatte.
Ich habe auch noch gelesen, dass der Gletscher 30 m am Tag machen kann.
Und Veringenstadt wo heute in den Mauern am Weg vom Burgaufgang der Thymian waechst war bis hoch zu den Neandertalhoehlen bedeckt von einem aufgestauten Eis-See.
Mein Heimatdorf (Laucherthal) wo das Jura-Bohnerz auf den Feldern liegt, war dick bedeckt mit Eis.
Ich fange jetzt an, die Landschaft anders zu sehen.
wschweizer:
jetzt wird mir auch klar, woher die Abrundungen und Schleifspuren an den Kalkfelsen kommen.
Das war nicht der frueher groessere Fluss. Hat mich als Kind schon gewundert. Es schien mir zu viel zu sein fuer Wasser.
Es war der Gletscher, der alles geschliffen hat. Ich wusste nur nicht, dass er so riesig war, dass er die Felsen bis zum (heutigen) oberen Rand abschleifen konnte.
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