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Opas Mineralien Sammelsurium - 2 / Moldavit
michaelh:
--- Zitat von: oliverOliver am 11 Jan 20, 15:10 ---Moderations-Anmerkung:
alle off-topic-Beiträge, bei denen es nicht mehr um die ursprüngliche Bestimmungsfrage ging, wurden entfernt.
--- Ende Zitat ---
Danke Oliver! - möge die Energie mit dir sein ;D
Grüße Michael
Uwe Kolitsch:
Siehe auch (open access):
Roman Skála, Šárka Jonášová, Karel Žák, Jana Ďurišová, Tomasz Brachaniec, Tomáš Magna
New constraints on the Polish moldavite finds: a separate sub-strewn field of the central European tektite field or re-deposited materials?
Journal of Geosciences, volume 61 (2016), issue 2, 171 - 191
DOI: http://dx.doi.org/10.3190/jgeosci.214
http://www.jgeosci.org/detail/jgeosci.214
stoanklopfer:
--- Zitat von: Mampfbacke am 11 Jan 20, 17:13 ---… Kristallisation des Glases …
--- Ende Zitat ---
;D Wohl eher Erstarren, sonst wärs kein Glas mehr!
Mampfbacke:
--- Zitat von: stoanklopfer am 12 Jan 20, 06:42 ---
--- Zitat von: Mampfbacke am 11 Jan 20, 17:13 ---… Kristallisation des Glases …
--- Ende Zitat ---
;D Wohl eher Erstarren, sonst wärs kein Glas mehr!
--- Ende Zitat ---
Das ist natürlich richtig. Danke für die Korrektur ;D
minpol:
Das Thema ist zwar schon alt, aber ja.
Beide gezeigten Stücke sind Moldavite. Der erste (mit natürlicher Oberfläche) könnte ggf. aus Slavče bei Trhové Sviny in Südböhmen stammen, wobei andere Fundstellen auch möglich sind. Aber die Oberflächenskulptur spricht dafür, es war auch eine langfristig ergiebige Fundstelle, von welcher schon vor Jahrzehnten viel Material auf den Markt gekommen ist.
Das geschliffene Stück ist sehr wahrscheinlich auch ein Moldavit. Sollten neben runden internen Blasen (die auch in anthropogenen Gläsern, insbesondere in älteren, vorkommen können) auch ovale bis längliche enthalten sein, ist das schon mal ein ziemlich sicheres Zeichen für Moldavit. Bei geschliffenen Stücken kann man meist auch gut interne Schlieren erkennen. Diese sind dann ein eindeutiger optischer Beweis für Moldavit, da sie in künstlichen Gläsern nicht auftreten.
Die bisherigen Beiträge (u. a. von Mampfbacke, Uwe Kolitsch) mit Literaturhinweisen sind für die Laien hier sehr empfehlenswert und sind treffend formuliert.
Anzumerken sei an dieser Stelle, dass in Polen ganz sicher kein eigenes Substreufeld für Moldavite existiert. Die Mehrzahl der in den letzten Jahren veröffentlichten polnischen Moldavite zweifle ich im Übrigen an. Aber das ist ein anderes Thema. Funde bei Gozdnica sind denkbar, wären aber dem Bautzener Elbelauf zuzuordnen und hätten eine entsprechende Oberflächenskulpturierung (wie Funde aus Wiesa bei Kamenz in Deutschland). Die veröffentlichten Stücke weichen jedoch bezüglich dieser Skulpturierung deutlich ab.
Als letztes kann ich noch ergänzen, dass doch bitte nicht mehr auf die alten Karten des Streufeldes verwiesen werden sollte, da auch in der Lausitz kein eigenes Substreufeld vorliegt.
Beste Grüße, Michael Hurtig
PS: Das Bild zeigt die neuere Darstellung des Streufeldes (Flugrichtung des Impaktors von W nach O).
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