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Methoden beim Stacken
uwe:
Mitunter sind bei einer Mehrschichtfotografie eine größere Anzahl Aufnahmen erfoderlich. Macht es nun einen Unterschied bei der Qualität, ob man beispielsweise bei 25 Ebenen alle 25 auf einmal durch Combine ZP laufen läßt oder sollte man z.B. besser 5 Bilder mit je 5 Ebenen machen und diese 5 dann zum Endbild zusammen rechnen lassen? Ich habe manchmal den Eindruck, daß Combine ZP male eine gut abgebildete Ebene bei vielen Ebenen ausläßt.
Hat da jemand Erfahrung?
Gruß
Uwe
Sebastian:
Combine ist schon lange nicht mehr upgedated worden. Schau dir als Freeware mal Picolay an. Soll ziemlich gut sein.
Habe selber auch nur gute Ergebnisse bekommen. Vielleicht sieht man dann schon einen Unterschied.
Gruß Sebastian
harzgeist:
Hallo Uwe
Vor einiger Zeit hatte ich mal mehrere diesbezügliche Versuchsreihen mit Zerene Sacker (Pmax Algorithmus) gemacht und keinen wesentlichen Unterschied feststellen können.
Combine benutze ich schon seit längerer Zeit nicht mehr. Möglicherweise verhält sich der Do Stack Algorithmus aber anders. Pyramid Maximum Contrast sollte aber sehr ähnlich zu Zerene Stacker sein.
Mit Picolay habe ich keine so guten Erfahrungen gemacht, bei frei stehenden Kristallen (vor unscharfem Hintergrund) werden sehr störende Halos erzeugt. Andererseits lassen sich bewegte 3D-GIFs generieren. Da Freeware lohnt sich ein Test allemal.
Gruß Thomas;
Embarak:
Hallo Uwe,
Soweit ich mich erinnere, hat Edgar (loparit) die Zwischenstacks gerne gemacht. Er hatte das mehrmals erwähnt,
so auch in diesem thread:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,36590.msg270270
Habe das dann auch ausprobiert, habe aber bei meinen Bildern keinen Unterschied festgestellt.
Ich stacke seitdem alle Bilder in einem Lauf.
Allerdings mache ich auch keine Aufnahmen mit Lupenobjektiv. Da mag das anders sein.
Edgar schreibt auch von einer kleinen Software, um den optimalen Stackabstand zu berechnen.
Habe ebenfalls beobachtet, daß zu viele Aufnahmen in unnötig kleinen Abständen genauso Fehler verursachen können,
wie zu große Abstände.
Bei meinem Zeiss-Mikroskop bei der Arbeit ist die Berechnung des optimalen Abstands für Fokusschritte bereits in die Zeiss-Software integriert.
Ich verwende Zerene Stacker im Dmap-Algorithmus für größere Objekte mit scharfen Kanten,
für kleinere lasse ich meist Dmap und Pmax für diffusere Strukturen laufen. Beide Algorithmen haben Vor- und Nachteile mit entsprechenden Artefakten.
Anschließend lege ich beide in Photoshop übereinander und kombiniere die Vorteile beider Algorithmen über Ebenen und Masken.
Gruß
Norbert
uwe:
Danke für Eure Antworten.
Ich habe mir mal Picolay heruntergeladen. Ist eim gamz nettes Programm. Ich kann aber keine wesentliche Verbesserung gegenüber Combine ZP bei direkten Vergleich von Bildern feststellen. Picolay zeigt im Vegleich allerdings an den Rändern keinen Interferezen, aber die Randbereiche biegen sich etwas nach unten (Sieht man auch nur beim direkten Vergleich). Bei Combine ZP bringt auch "Pyramoid Maximum Contrast" keine Verbesserung gegenüber dem einfachen "do stack".
Ich denke entscheidend ist die Qualität der einzelnen Ebenen. Bisher habe ich die besten Ergebnisse erzielt, wenn ich "Align Balance Used Frames (Thorough)" nutze und anschließend stacke.
Gruß
Uwe
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