Arbeitsmittel / Means for work > Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto
Beleuchtung mit Durchlicht - Präsentation
Embarak:
Hallo,
Ich bin wiederholt darüber gestolpert, Farbintensität eines Minerals darzustellen, die am besten zur Geltung kommt,
wenn die Stufe gegen das Licht gehalten wird. Mit Auflicht sind manche Stufen oft eher unauffällig.
Ein Effekt, den ich z.B. bei diversen Fluoriten beobachtet habe.
Hier ein älteres Beispiel, dessen Farbspiel erst auf einem Lichtkasten zur Geltung kam:
Beleuchtung mit Durchlicht - Präsentation
Beim nächsten Versuch habe ich eine Schott KL1500 genommen, einen Schwanenhals nach vorne, den anderen nach hinten.
Beleuchtung mit Durchlicht - Präsentation
Das war zu einfach, also Arbeitsfläche nach unten erweitern, eine leicht unscharfe Spiegelung dazu und ein paar Schattenwürfe.
Ich habe nicht allzu viel Arbeit reingesteckt. Ich hätte mit mehr Zeitaufwand noch mehr rausholen können.
uwe:
Danke für die Anregungen, Norbert. Dein Beitrag enthält mehr Antworten als Fragen.
Gruß
Uwe
Stefan:
Guter Beitrag Norbert.
Ich denke das Ziel ist doch zu zeigen wie das Mineral aussieht. Oft ist das Bild besser als das Original. Gerade bei Micromounts ist das Foto mit Stacking etc. technisch so "aufgemotzt", dass nur so die Schönheit rüber kommt. Solange die Stufe selber dabei nicht neu erfunden wird ist das für mich in Ordnung.
Der fahle Beigeschmack ist evtl., dass Leute keinen Spass an Ihren Stücken haben weil sie immer schlechter aussehen als das aufgehübschte Bild anderer.
Deine Frage wie ich das löse kann ich so kaum beantworten, da ich meist nur darauf abziele das Objekt möglichst natürlich darzustellen und auch auf möglicherweise beschädigende Renigungsmaßnahmen oft verzichte und die "Brösel" lieber in Kauf nehme. Bei Stufenfotografie stehe ich noch in den Anfängen. Ich bin aber auch kein wirklicher Sammler.
Viele Grüße
Stefan
Viele Grüße
Stefan
Josef 84,55:
Hallo Norbert,
guter Beitrag.
Das Ergebnis schaut schon sehr gelungen aus. Die Beleuchtung wirkt nicht falsch, sie stört deshalb nicht die Wahrnehmung des Stücks. Ich denke es es durchaus legitim, störende, nicht zum Stück gehörenden Dinge wie den Lichtleiter oder den Sockel zu retuschieren, wenn es dadurch nicht grundlegend verfälscht wird.
Es wäre für mich z.B. nicht OK, wenn die Farbe einfach geändert wird, wenn ein farbwechselnder Fluorit aus dem Binntal aus dem selben Foto abgebildet würde.
Wenn das Foto besser als der normale Eindruck des Stücks ist, hat der Fotograf seine Arbeit gut gemacht. Er sollte das Potential einer Stufe, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, voll ausnutzen, mit dem Ziel, die Merkmale und Schönheit bestmöglich wiederzugeben.
Dieses Foto eines Brookits wirkt durch die Durchlichtbeleuchtung besser als im Auflicht. Der Kristall ist eigentlich matt, ich würde aber niemals Beschädigungen wie dem Riss an der Anwachsstelle retuschieren.
helgesteen:
Hallo Norbert,
warum gibst Du nicht einfach mehr Licht von vorne, um den (meiner Meinung nach) sehr künstlich wirkenden Durchlicht-Effekt zu vermindern? Alternativ kannst Du natürlich auch einfach das Durchlicht zurückregeln. Ideal wäre aus meiner Sicht ein Bild wie das mit normaler Beleuchtung, in dem eine leicht grüne Transparenz sichtbar ist. Ich denke, das ist einfach nur eine Frage des Mischungsverhältnisses.
Viele Grüsse,
Helge
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