Vielen Dank schon mal. Weiß nicht, wer den Stenzelberg selbst kennt: Es ist wohl nur ein begrenzter Bereich, in dem sich diese Stücke finden, in den anderen Bereichen des Stenzelbergs hab ich ansonsten in z.T. sehr porösem Vulkangestein ganz andere Zusammensetzungen und Erscheinungsbilder gefunden, die auch einfacher für mich zu bestimmen sind.
Aber diese hier erscheinen mir geschichtet und erscheinen an den beiden Achsen unterschiedlich: Die ersten vier Bilder von gestern sind die "flache" Seite, viele kleine Hohlräume und Drusen (alle zwischen <1mm bis ca. 2mm) wie auf Bild 1 von gestern. Die dazu senkrechte Achse der Steine erscheint dann wie mit Überzügen, Bläschen und Schlieren (sinterähnlich), daher bin ich in dem Bereich selbst schon auf Opal gekommen. Auf Chalcedon noch nicht, ist auch nicht hier im MA oder bei Mindat dokumentiert, ebenso sind Tonminerale nicht dokumentiert, daher glaube ich ja immer nicht, dass ich etwas finde, was nicht schon angegeben ist... ;-)
Hier noch vier andere Bilder: Die oberen beiden sind nochmal von der "flachen" Seite, also der mit den zahlreichen kleinen Hohlräumen, die unteren beiden von der dazu senkrechten Seite mit den sinterähnlichen Überzügen.
Ich glaube diese Bilder hier sind besser für eine Bestimmung, oder?
Von den so gelagerten Stufen habe ich diverse sehr ähnliche in dem genannten Bereich gefunden. Ich würde auch total gerne erfahren oder nachlesen, wie die Genese dieser Mineralisation ist, v.a. weil die meisten Bereiche am Stenzelberg ansonsten ganz anders aussehen (poröser Basalt und Latit mit z.T. gut auskritallisierten Thomsonit-Kügelchen, Biotit, Magnetit in ganzen Rasen, Hornblende auch richtig groß, etc.) - hat jemand einen Tipp?
Vielen Dank nochmal!!