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Autor Thema: Nachtrag... / Magnetithältiger Gneis  (Gelesen 1458 mal)

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Offline merlin666

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Nachtrag... / Magnetithältiger Gneis
« am: 16 Apr 20, 21:21 »
Hey ihr Lieben,
Ich hatte in einem meiner ersten Bestimmungsfragen, diesen kleinen dunklen Stein mit eingestellt...allerdings wenig konkret und mit echt schlechtem Foto (sh.: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,51144.0.html)
Jetzt habe ich das nochmal versucht und dazu noch ein Stück seines ursprünglichen Aussehens wiedergefunden.
Vllt hilft es, ich komm nicht weiter...
Ich hatte den auf einem Reitweg, nicht weit von "meinem" Acker in Brielow gefunden.
Es ist nur an dieser einen Stelle gebrochen; man stelle sich vor, es war die Spitze an/vor der Spitze des kleinen Stücks.
und das war im Ganzen komplett mit diesen "SandRingen" ummantelt.
Beide Stücke sind magnetisch u haben in etwa die Größe eines Daumennagels
« Letzte Änderung: 16 Jan 21, 13:58 von oliverOliver »

Offline weirdo

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Re: Nachtrag...
« Antwort #1 am: 17 Apr 20, 00:55 »
ich kann zwar nicht weiterhelfen aber das witzige an dem beitrag ist das ich brielow kenne  ;D

Offline merlin666

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Re: Nachtrag...
« Antwort #2 am: 17 Apr 20, 04:04 »
Lass mich raten...Pferde oder Schwedenlinde?!

Offline stoanklopfer

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Re: Nachtrag...
« Antwort #3 am: 17 Apr 20, 05:14 »
Das ist geschichteter Sandstein, wobei die dunklen Lagen Magnetit führen dürften (Magneit-Seifen?). Die "Sandringe" sind nur der Wechsel von hellen und dunklen Lagen (Schichten).

Online felsenmammut

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Re: Nachtrag...
« Antwort #4 am: 17 Apr 20, 11:17 »
Glück Auf!

Aufgrund des Magnetismus tippe ich mal auf Gneis oder ein anderes metamorphes Gestein. Die skandinavischen Metamorphite enthalten häufig Magnetit. Bei den skandinavischen Sandsteinen, die ich bisher als Geschiebe gefunden habe, konnte ich noch keinen auffälligen Magnetismus feststellen.

Sandstein besteht zumeist aus gut gerundeten Quarzkörnern. Manchmal erkennt man eine Schichtung durch verschiedene Farben oder unterschiedliche große Quarzkörner aus den variierenden Bedingungen während der Ablagerung.
Gneise enthalten eckige Körner von Quarz, Feldspat und Glimmer in unterschiedlichen Anteilen (je nach Zusammensetzung des Ausgangsmaterials). Die Glimmer sind meist eingeregelt und spiegeln gleichzeitig auf, wenn man den Stein im Licht dreht.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenammut

Offline merlin666

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Re: Nachtrag...
« Antwort #5 am: 17 Apr 20, 12:15 »
Danke für die Infos und Vorschläge.
Ich bin ja quasi die Inkompetenz in Person...
Auf Sandstein hätte ich jetzt nicht getippt, wegen dem fehlenden Magnetismus.
Gneis war mir bis dato völlig unbekannt, das könnte sein... insbesondere, da es tatsächlich glimmert/glitzert. Mich stört daran nur, dass dieser als schwach magnetisch beschrieben wird. Das ist aber meines Erachtens nicht der Fall.
Und der "Kern" (das dunkle Stück) ist wesentlich anziehender und auch viel härter...glas ritzen geht damit auch Also es wird quasi immer magnetischer und härter mehr ich runtergeputzt habe.
Kann sich ein Stück Magnetit als Kern innen befinden? Oder ist das dann nur vereinzelt durchzogen?
Grüßle Caro
 
« Letzte Änderung: 17 Apr 20, 12:30 von merlin666 »

Offline Harzsammler

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Re: Nachtrag...
« Antwort #6 am: 17 Apr 20, 15:39 »
Hallo,

auch ich halte das Stück für einen Gneis.

Die Gneise aus dem Geschiebe sind oftmals nur punktuell magnetisch, je nachdem wo sich der Magnetit befindet.

Grüße,
Michael

Offline merlin666

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Re: Nachtrag...
« Antwort #7 am: 17 Apr 20, 16:20 »
supi, danke euch echt sehr, dass ihr euch ernsthaft damit beschäftigt.

 

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