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isbjoern:
Guten Abend zusammen,

ich habe meine Bilder (#15-20) jetzt fertig und eingestellt, die meisten Beschreibungen muss ich noch ergänzen. Mit den Nummern 15,16,19 und 20 bin ich zumindest technisch halbwegs zufrieden, mit den beiden Stücken von Marko habe ich mich schwer getan (klein, hoher Kontrast, hoher Glanz...)
Ich fände es toll, wenn wir -- wenn alle Fotos bereitstehen -- hier noch ein wenig in die Diskussion einsteigen, an welchen Stellschrauben man bei solchen Problemstücken noch drehen kann.

Ich gebe die Stufen dann zusammen mit meinen (#13-14) am Freitag wieder in die Post.

Viele Grüße
Björn

Josef 84,55:
Hallo,

ich denke es ist für die Bildqualität sehr wichtig, dass die Belichtung von Anfang an stimmt. So hat man für die Bearbeitung an meisten Informationen. Ich versuche überstrahlende Reflektionen zu vermeiden und eine helle Belichtung ohne "ausgebrannte" überbelichtete Bereiche zu finden, das ist mit meiner manuellen Belichtungseinstellung mit der Blende am Blitz oft nicht so einfach.

Ich habe mal gelesen, dass es mit RAW möglich ist die Bilder etwas zu überbelichten um ein noch besseres Signal im Vergleich zum Bildrauschen zu bekommen.

Eine Verstärkung des Kontrasts hat auch Auswirkungen auf die Sättigung. Ich versuche bei meinen Bildern die Sättigung nach der Bearbeitung mit dem Stück zu vergleichen und ggf. etwas zu reduzieren, selbst wenn es dann weniger gefällig aussieht aber diesen Kompromiss muss wohl jeder selbst finden.

Einen neuen Boulangerit habe ich rausgefischt, montiert und schon eingestellt. Ob diese Probe jedoch den mehrmaligen Versand überlebt weiß ich nicht. Die Teile sind doch ziemlich empfindlich und nur mit Erdung zu bändigen.

Grüße Josef

Matthias Reinhardt:
Hallo Josef,
das man beim RAW Format etwas überbelichtet um ein Besseres Rauschsignal zu bekommen ist richtig.
Die Lichter bzw. Glanzflächen kann sehr schön dosiert werden wenn mal was zu hell geworden ist. Der Nachteil ist, das die Dateigröße
um ein vielfaches Größer wird. Der RAW Konverter sollte auch ausreichend schnell sein für die Umwandlung in TIFF oder JPG Datei.
Damit verbunden sind höhere Investitionen in einem noch Leistungsstärkeren PC. Das kann dann mal schnell 2 bis 3000 Euro kosten.
Ob das die Sache für einen Wert ist, das muss jeder selber für sich entscheiden. Ich z.B bearbeite z.Z einen Fotoauftrag von etwa 150 Eifelstüfchen. Da muss alles recht zügig gehen. Die Arbeitsabläufe müssen optimiert sein. Ich fotografiere in der Regel den Stein nur einmal und da muss alles auf anhieb sitzen. Aufstellung, Ausleuchtung unsw. Sonst rentiert sich die ganze Angelegenheit nicht, weil der Kunde in erster Linie alles Günstig haben möchte.

schöne Grüße
Matthias

Mabu:
Hallo Matthias,

schöne Fotos!

Eine Frage schon mal vorab: Wie hast du es geschafft, dass Helicon bei dem Quarz automatisch die Oberfläche des Kristalls als scharfen Bereich in die Berechnung einbezogen hat, statt Artefakte im Inneren? Ich konnte das nur durch manuelles Retouchieren.

Gruß,
Marko

Matthias Reinhardt:
Hallo Marko,
ich habe das mit der Retuschefunktion korrigiert.
Das Klappt so ziemlichgut wenn die Schärfe auf eine Ebene liegt.

Gruß
Matthias

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