Hallo zusammen,
auf Geschwindigkeit ist mein System in keiner Weise ausgelegt, ich habe nur ein mechanisches Stativ und das ist bei Bildbreiten kleiner als 1,5mm nur mit viel Fingerspitzengefühl eimzustellen, damit ein gleichmäßiger Versatz zwischen den Bildern eines Stacks ist.
Klingen bei einem Motorstativ Schwingungen so schnell ab?
Ich warte nach dem Ändern der Schärfeebene schon immer noch 3 Sekunden.
Eine andere Sache: Am Zeiss Discovery ist ein MFT-Sensor wie z.B. bei den Olympus-Kameras vom Format (Diagonale 21,6 mm) ideal, da er das Zwischenbild (Durchmesser 23mm) nahezu voll ausnützt, also die Auflösung, die das Mikroskop mit seinem Objektiv+Zoomoptik bringt, bestmöglich ausnützt. Zumindest die Zeiss-Adapter für APS-C (1,6x) und für Vollformat (2,5x) lassen größere Teile des Zwischenbilds ungenutzt und bringen nur leere Vergrößerung, der Kontrastverlust durch die zusätzlichen Linsen kommt noch dazu. Natürlich sollte das Zwischenbild keinen Auflösungs- und Kontrastverlust zum Rand hin haben, aber bei PlanApo-Objektiven ist dies sicher kein Problem, ich kann beim PlanApo 1x und sogar beim einfacheren Achromat 1,5x keinerlei Randabfall bzgl. Auflösung/Kontrast erkennen.
Sicher nicht ganz unproblematisch ist die Einbindung einer "Fremdkamera" in eine Motorstativsteuerung. Speziell bei Zeiss kenne ich da nur ein Modul für Canon-Kameras, aus Kostengründen habe ich aber bisher auf ein Motorstativ verzichtet, auch weil ich bei meinen Lieblingsbildbreiten 2,5mm und größer sehr gut zurechtkomme.
Kennt jemand eine Möglichkeit, Olympus-Kameras mit dem Zeiss-Motorstativ zu synchronisieren? Solch ein Stativ könnte ich nämlich gelegentlich ausleihen.
Viele Grüße?
Paul