Ja, auch ich als Ex-Hallenser plädiere eindeutig für Seeben, typisch die etwas kleine unregelmäßige "Zentralkugel" mit den herausstehenden größeren XX, vor allem die beiden verwachsenen XX auf dem 1. Bild links (!?Zwilling). So sahen die Seebener Gipse vor knapp 40 Jahren auch schon aus, bevor die Kolchose irgendwann die von vielen leider nicht verfüllten "Tagebaue" mit Gülle und Mist flutete. Ah-grrrh... Im Rupelton gab es auch genug kleinste feinkristalline FeS2-Knubbel. Mich stören nur die scheinbar hellen Enden der größeren Gipskristalle, als ob sich da jemand wie bei vielen Gipsrosetten von Freienwalde thermisch daran vergangen hätte. Seeben war immer einheitlich graugrün, nur die sehr seltenen kleineren Einzelkristalle und isolierten Zwillinge waren fast farblos. Nietleben definitiv nicht, Amsdorf unwahrscheinlich, die "Aggregatform" paßt nicht.
Schön, daß es wieder möglich ist, in Seeben offiziell zu suchen!
Gruß Chrisch