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Autor Thema: Dünnschliff Granit ( Biotit )  (Gelesen 6057 mal)

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Offline oliverOliver

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Re: Dünnschliff Granit ( Biotit )
« Antwort #15 am: 11 Nov 20, 17:19 »
hallo Uwe,

Zitat
wenn man die Geschichte verfolgt, glaube ich auch an Mauthausener Granit.
Die anderen Abbaugebiete waren doch alle später zum Abbau freigegeben. Oder?

Würd ich nicht unbedingt so sehen - die "regulären" (Bau-)Steinbruchbetriebe hier sind ohnehin alle jünger (wenn die Schlossmauer 400 J alt ist), also kaum vor Mitte 17. Jh, überwiegend erst ab dem 18. Jh.
Und kleine "Bedarfssteinbrüche" gabs davor natürlich so ziemlich überall -
daraus würde ich keine Rückschlüsse auf die Herkunft ziehen wollen.
Der feinkörnigere "Mauthausener" ist ja eher im südlichen Mühlviertel verbreitet - aber eben nicht nur. Obs auch in der Kefermarkter Gegend irgendwo den feinkörnigen Typ gibt, kann ich nicht sagen - möglich wärs schon.
« Letzte Änderung: 11 Nov 20, 17:26 von oliverOliver »

Offline Nikonudo

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Re: Dünnschliff Granit ( Biotit )
« Antwort #16 am: 12 Nov 20, 10:30 »
hallo Uwe,

Zitat
wenn man die Geschichte verfolgt, glaube ich auch an Mauthausener Granit.
Die anderen Abbaugebiete waren doch alle später zum Abbau freigegeben. Oder?

Würd ich nicht unbedingt so sehen - die "regulären" (Bau-)Steinbruchbetriebe hier sind ohnehin alle jünger (wenn die Schlossmauer 400 J alt ist), also kaum vor Mitte 17. Jh, überwiegend erst ab dem 18. Jh.
Und kleine "Bedarfssteinbrüche" gabs davor natürlich so ziemlich überall -
daraus würde ich keine Rückschlüsse auf die Herkunft ziehen wollen.
Der feinkörnigere "Mauthausener" ist ja eher im südlichen Mühlviertel verbreitet - aber eben nicht nur. Obs auch in der Kefermarkter Gegend irgendwo den feinkörnigen Typ gibt, kann ich nicht sagen - möglich wärs schon.

Guten Morgen Oliver,

ich denke, ich werde mal weiter recherchieren, wo der Granit
vom Schloss herkommt. Vielleicht können mir Mitarbeiter des
Schlosses weiter helfen.

LG Udo der sich für die sachliche Diskussion bedankt

 

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