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Autor Thema: Brechungsindex Beryll  (Gelesen 7315 mal)

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Offline stoanklopfer

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #15 am: 16 Oct 20, 13:43 »
Vielleicht versuchst es Du einfach mal mit XRD?

Offline Fabian99

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #16 am: 16 Oct 20, 14:56 »
Ja, aber positive Bestätigung Beryll geht nicht.

LG

Offline Dr Vogtländer

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #17 am: 16 Oct 20, 16:50 »
so ich habe noch einmal alle Berylle gemessen die ich habe die liegen alle be 1,580-85
nur der besagte liegt bei 1,545
Doppelbrechung 1,555

Offline stoanklopfer

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #18 am: 16 Oct 20, 17:27 »
Ja, aber positive Bestätigung Beryll geht nicht.

LG

Seit wann?

Offline Fabian99

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #19 am: 16 Oct 20, 17:34 »
Seit Beryllium eine K-\alpha Linie vor der Kohlenstoff k-\alpha hat. Kaum ein Detektor ist in dem Bereich empfindlich. Im realen Leben sind die sogar vereist und kein Be Signal kommt durch. Ich habe einmal an einem Detektor, der Be sehen können sollte reines Be analysiert. War echt hart die Bande zu finden. 108keV sind nicht viel, werden dafür aber von allen anderen Sachen absorbiert.

Ich bezog mich auf die Frage von Vogtländer zur EDX.

zur XRD: Es handelt sich um einen facettierten Stein vermutlich. XRD als Pulver oder Einkristall-XRD - wenn ja welche? ;-)

LG

Offline Dr Vogtländer

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #20 am: 16 Oct 20, 17:36 »
Ist es überhaut möglich das ein Edelberyll derartige Werte hat oder kann man das 100 % ig ausschließen.

Offline Gerdchen

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #21 am: 16 Oct 20, 18:00 »
Nein, mit den Werten kein Beryll. Würde eher in Richtung Quarz gehen.
Hast du Kontaktmittel zwischen dem Stein und der Auflage gehabt? Wenn nicht führt dies zu Messfehlern.

Vielleicht kannst du mal ein Bild vom Stein einstellen.

Offline Dr Vogtländer

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #22 am: 16 Oct 20, 18:13 »
Ja , kotaktmittel hab ich verwendet, ich mache nachher mal ein Foto und stelle es ein

Offline Dr Vogtländer

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #23 am: 16 Oct 20, 18:57 »
hier mal paar Bilder auf die schnelle,
Kann dieser Wert auch entstehen wenn es keine glatten Flächen gibt , weil alle leicht gewölbt sind ?

Offline smoeller

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #24 am: 16 Oct 20, 19:22 »
Hallo,

Schaut für mich wie Quarz (Bergkristall) aus, der oberflächlich bedampft wurde. Für einen Heliodor passt die Farbe nicht, für Smaragd viel zu hell.

Glück Auf!
Sebastian

Offline Gerdchen

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #25 am: 16 Oct 20, 20:42 »
Hat zwar auf den Bildern eher eine bläuliche Farbe, aber es könnte auch ein heller Prasiolith sein. An den Kanten ist er schon grünlich. Denke Sebastian hat recht, dürfte ein Quarz sein.

Gruß
Gerdchen

Offline Dr Vogtländer

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #26 am: 16 Oct 20, 21:43 »
Da wird doch nur ein gemologe helfen,
Oder doch eine EDX, wenn diese wenigstens Al nachweist , kann es kein Quarz sein, oder ?

Offline Fabian99

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #27 am: 16 Oct 20, 22:07 »
Oder Raman?


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Offline guefz

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #28 am: 16 Oct 20, 22:14 »
Quarz ergibt mit Raman ein eindeutiges Bild, Beryll auch wenn er nicht zu stark fluoresziert. Wenn das allerdings bedampfter Quarz sein sollte, kann es evtl. auch da Fluoreszenz geben, die das Ramansignal stört. Von der Theorie her müsste Raman besser gehen, ob es das auch in der Praxis tut, weiß ich in diesem konkreten Fall nicht.

Offline aca

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Re: Brechungsindex Beryll
« Antwort #29 am: 17 Oct 20, 01:53 »
Die Unterscheidung zwischen einem bedampften und einem durchgängig gefärbten Stein sollte zerstörungsfrei durch Test auf Dichroismus möglich sein - sofern das Material nicht isometrisch oder Glas ist.
Also vor dem LCD-Bildschirm oder Smartphone drehen und sehen ob sich der Farbton und/oder die Helligkeit dabei ändern. Prasiolith würde sich dann von olivgrün zu blaugrün ändern.
Sieht wie Prasiolith (wahrscheinlich behandelt) aus.

 

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