Glück Auf!
eine weiße Fluoreszenz ist schon mal ein gutes Zeichen für Whewellit, aber wie schon angedeutet kein Ausschlusskriterium für Calcit. Der Salzsäuretest war auch mein erster Gedanke. Man muss aber aufpassen, dass man den großen Kristall testet und nicht die kleinen Kristalle. Um sparsam minimalinvasiv vorzugehen, kann man einen Holz-Zahnstocker nehmen, in Salzsäure tunken und mit der getränkten Seite an den Kristall halten. Wenn die Übung fehlt, sollte man sich vorher an einem sicher bestimmten Calcit trainieren. So weiß man auch, wie das Reaktionsergebnis bei Calcit aussieht. Man sollte konzentrierte Salzsäure (rauchen muss sie aber nicht) nehmen, um Fehldeutungen zu vermeiden.
Man kann auch den Winkel der Spitze auf den Bildern DSC06311 oder DSC06313 messen ( oder noch einmal möglichst perfekt ausrichten, um senkrecht auf den Winkel zu blicken) und mit dem Sollwert für Whewellit vergleichen. Irgendwo hat den garantiert schon mal jemand ausgerechnet. Andernfalls kann man das ja jederzeit nachholen. Kristallographiebegeisterte Mineralogen können da sicherlich helfen.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut