die Wetterstettener Strukturen sehen doch recht anders aus - nämlich eben nicht biogen/organisch.
Eben
weil die Westerstetten-Muster nicht biogen/organisch zu sein scheinen und das oben gezeigte Stück im Querschnitt ähnlich geschichtete Strukturen zeigt wie die Wülste des "Rätselsteins von Westerstetten", schloss ich auf nicht-organischen Ursprung.
Die "Verwandtschaft" zu den Buch'schen Kieselringen dürfte tatsächlich bestehen, auch wenn es sich hier um Kalk handelt.
Mit Calcitkristallen gefüllte Höhlungen finden sich im Jurakalk natürlich vielfach, wobei ich geneigt bin, ihnen oftmals auch den Charakter von geschrumpften Konkretionen zuzuschreiben - Konkretionsbildungen im noch weichen Kalkschlamm selbst, statt, wie später, im Lehm. Die im Lehm der Schlotten gebildeten Konkretionen zeigen aber - neben den Zuwachswülsten - das Prinzip der Schrumpfung und Kristallfüllung mitunter besonders schön: