Ich habe neulich festen Lehm aus einer miarolithischen "Tasche" entfernt, der zwischen Epidotnadeln saß.
Mit Ultraschall war nix zu wollen.
Ob sich das auf Chlorit übertragen lässt, kann ich nicht sagen.
Ansatz:
1. ein paar Tage Aufweichen in warmer Natronlauge (ca. 5-10%, 50-60°C)
2. nach Spülen mit konzentrierter Natron- oder Sodalösung beträufeln und trocknen lassen.
3. mit verdünnter (Salz-)säure beträufeln. Der Lehm schäumt dann oberflächlich auf. Wahrscheinlich lockern auch die im Lehm gewachsenen Sodakristalle den Verband etwas.
4. Abspülen, trocknen lassen.
Schritte 2, 3 und 4 wiederholen, bis sich alles gelöst hat.
Wiederholen kann 20 oder 30 mal bedeuten.
Das dauert alles ewig.
Z.T. habe ich auch mit einer dünnen Injektionsnadel mechanisch nachgeholfen.
Es ist bei der gesamten Prozedur auch etwas Epidot abgegangen, aber der Schaden hielt sich in Grenzen.
Chlorit kann vielleicht durch Wechselbäder aus Lauge und Säure mürbe gemacht werden.
Rutil oder Anatas sind sehr stabil, bei Hämatit würde ich eher Zitronen- als Salzsäure nehmen, der Effekt ist der gleiche.