Erstmal ... Dein Ammonit aus Sengental ist super erhalten ... auch wenn eine kleine Calzitader durchgeht ...
und vorallem absolut vollständig. Also ... besser gehts kaum !!

Ob es sich um eine Parkinsonia handelt ... daran zweifle ich etwas.
Ich denke mal dass es eher ein:
Vermisphinctes ist !?
Aber die Ammos aus dem sog. Braunen Jura sind nicht mehr mein Ding ... das sollen sich die Sengental-Spezis drüber auslassen.
Sehr schöne Vergleichsexemplare seht Ihr unter:
http://www.walter-esberger.de/ (dort dann Sengental anklicken)Vollständig ... das sieht man an den sog. Ohren die am Gehäuseende sitzen (die "Lappen").
Diese Lappen / Ohren bezeichnet man auch als Mündungsapophysen oder Endmundsaum.
Warum uns weshalb manche Ammoniten diese / diesen haben .... man weiß es nicht mit absoluter Sicherheit ...
und wird man vielleicht auch nicht mit Sicherheit rausfinden ... weil die Tiere nicht mehr leben und man diese damit
nicht mehr live beobachten kann.
Folgende Erklärung ist die momentan wohl immer noch gültige und auch die plausibelste:
"Der Endmundsaum ist eine geschwungene Linie oder ein Ohr (Apophyse) am Gehäuseende. Er ist, wie auch die Gehäusegrösse, ein Hinweis auf Geschlechtsdimorphismus bei Ammoniten. Ammoniten die sich auf den inneren Windungen nicht unterscheiden, aber eine unterschiedliche Größe und eine unterschiedliche Skulptur der Endwohnkammer aufweisen werden trotzdem einer Art zugeordnet. Die Männchen sind kleiner (Mikrokonche) und besitzen Apophysen am Endmundsaum, die Weibchen (Makrokonche) sind hingegen größer und haben diese nicht. Der eindeutige Beweis der Zweigeschlechtlichkeit ist aber noch nicht erbracht. Jugendformen weisen keine Apophysen auf."Quelle: http://cekay.i-networx.de/Ammonitenbestimmung.htm- Thomas -