Vermischtes / Miscellaneous / Varios > Dies und Das / this and that

Erster Eigenfund im Jahr 2021

(1/13) > >>

oliverOliver:
Erster Eigenfund im Jahr 2021

Hallo an alle,
da auch 2020 – trotz des schwierigen Covid-Jahres - die Beteiligung an dem Thema wieder sehr rege war (siehe: https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,50328.0.html ),
möchte ich auch für 2021 einen „Jahres-Erstfund“-Thread starten.

Es gilt, wie schon bisher:
- es soll der jeweils erste Eigenfund des Jahres vorgestellt werden
- es muss nicht unbedingt nur eine Stufe oder ein Fossil sein, sondern es kann auch der "ganze Fund" oder eben das beste Stück des Fundensembles vom ersten (erfolgreichen) Fundstellen-Besuch des Jahres sein
- für Mineralien, Fossilien und Gesteine
- völlig wertungsfrei, KEIN Wettbewerb!
- keine Beschränkung der Fotoanzahl
- Diskussionen und Unterhaltungen (über äußere Bedingungen, Fundchancen, Qualität der Funde, etc.) sind durchaus erwünscht!
- Thema wird erst mit Jahresende geschlossen

Ich würde mich wieder über eine rege Teilnahme freuen –
Also, ein neues – und hoffentlich „steinreiches“ – Jahr möge beginnen …
Gut Fund und Glück auf 2021!

Conny3:
Hallo,

dann fang ich mal an. Mein erster Fund 2021 wurde kurz vor dem Schnee hier in Schöngleina gemacht (2.1. 2021). Da war ja längere Zeit Ruhe. Auch aktuell sind die Funde dort sehr bescheiden. Der Sarder ca. 6 cm, kommt auf die Gartenhalde. Die kleine Kugel könnte aber interessant sein (25 mm). Sie ist für ihre Größe relativ schwer. Enthält sie keinen Hohlraum und dafür nette Arkaden? Das wird sich aber erst nach dem Öffnen zeigen.
Allen ein gesundes neues Jahr.

Edit: Habe heute die kleine Knolle vorsichtig geöffnet. Erwartungsgemäß war sie innen nicht hohl und enthielt Quarz und Arkadenkarneol. Im Sarderausgangspunkt sind Spuren von verwitternden Kupferkies vorhanden. Dadurch kommt es offenbar zu solchen interessanten Bildungen. Ich hoffe in 2021 kommen dort auch wieder bessere Fundbedingungen.

Gruß Conny

oliverOliver:
hallo Conny,
interessantes Stück! Hast du das mit dem Kupferkies auch schon bei anderen Arkadenbildungen aus dem Fundgebiet beobachten können?

Conny3:
Hallo Oliver,

ja das ist mir auch an benachbarten Stellen aufgefallen (Zinna, Hetzdorf, B7 2016). Dort und auch in Zinna und an der Baustelle 2016 gab es auch relativ viel Malachit. Es gibt aber noch keine schlüssige Theorie zur Entstehung dieser Achate.

Siehe auch meine Seite:

https://www.geojena.de/index.php?page=das-fundgebiet-schoengleina (und weitere Teilseiten)

Wir beschäftigen uns schon seit 1985 mit dem Vorkommen in Schöngleina. Keiner hat aber eine schlüssige Idee zur Entstehung. In Bayern (Raum Kronach ) gibt es übrigens ganz ähnliche Bildungen. Die aus dem Südschwarzwald (Unteralfen ?) haben aber keine Arkadenbildungen.
Wenn die Feldbedingungen in Schöngleina besser wären, ist das eine ganz gute Fundstelle mit vielen Arkadenachaten (auch größer).

Gruß Conny

oliverOliver:

--- Zitat ---Wenn die Feldbedingungen in Schöngleina besser wären,
--- Ende Zitat ---

jo, die Feldbedingungen waren bei mir in NÖ auch schon mal besser .....
Mittlerweile wird ja auch hier kaum noch gepflügt sondern nur mehr gegrubbert, und das oft gleich in einem Durchgang mit dem neuen Einsäen, oder zumindest mit Grünbrache od. Gründüngung dazwischen.
Dass ein Feld mal geackert über den Winter offen daliegt, ist inzwischen schon sehr die Ausnahme ...
Ist natürlich ökologisch sinnvoll, vermindert Bodenerosion und trägt zum Aufbau einer (in den letzten ~50 Jahren ja systematisch zerstörten) Humusschicht bei, aber sammeltechnisch ists natürlich eine Katastrophe ....

edit:
ab morgen ist bei uns auch Schnee angesagt - mit "21er-Erstfund" wirds vmtl. also noch dauern, aber mal sehn ...

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln