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Wolkenachat
Manfrid:
Hallo,
seit gestern bin ich glücklicher Besitzer eines Wolkenachats, der aus einer aufgelösten Sammlung von Funden aus dem Großraum Erzgebirge stammt. Kann vielleicht jemand Genaueres zum möglichen Fundort sagen? Ich wusste bisher nur von deutschen Wolkenachaten aus Rückweiler (mal abgesehen von den südbrasilianischen).
Danke im Voraus - und Guten Beschluss!
Manfrid
Rockhounder:
Das Stück schaut aber auch nach Südamerika aus.
Gruss Norbert
Steinfrieder:
Hallo
Ich kenne viele Fundstellen im Erzgebirge und Sachsen aber das gezeigte Stück will da nicht hinpassen.
Vielleicht hat jemand eine Idee wo es hinpasst.
Beste Grüße
Steinfrieder
oliverOliver:
--- Zitat von: Steinfrieder am 01 Jan 21, 11:01 ---Vielleicht hat jemand eine Idee wo es hinpasst.
--- Ende Zitat ---
Jedenfalls nicht nach Mitteleuropa!
Hätte ich spontan auch nach Brasilien verortet (und nach 2. Betrachtung auch "nicht-spontan", und zwar recht eindeutig), vergleiche z.B.:
Klaus Schäfer:
Hallo liebe Kollegen,
Die hier diskutierten Achate sind etwa seit Beginn der 1980iger Jahre verstärkt in den Handel gekommen. Den Fundort geben B. Cross und J. Culp Zeitner in ihrem Buch “Geodes, Nature Treasures” (2006) mit Três Pinheiros, Fountoura Xavier, Rio Grande do Sul, Brasilien an. Hier kommen diese Geoden im rötlichen Lehmboden als Verwitterungsreste eines Vulkanites in großer Zahl vor.
Beliebt sind diese meist tropfenförmigen Geoden, die eine Grösse von bis zu 12 cm erreichen können, wegen der schönen Quarzkristalle in ihrem Inneren. Den Achatsammler interessieren allerdings mehr die drei verschiedenen Chalcedonausbildungen, die gleichzeitig in diesen Mandeln vorkommen können:
1. Flammen- oder Wolkenachat in rötlichen oder grauschwarzen Tönen
2. gebänderter Festungsachat
3. Achat des “Uruguay-Typus”
Gruß von Klaus
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