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Wolkenachat

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Manfrid:

--- Zitat von: oliverOliver am 01 Jan 21, 20:16 --- - sh.:
--- Ende Zitat ---

Immernoch schlecht drauf?
Ich fragte ja nicht nach der Bekanntheit der Achate von Rückweiler schlechthin, sondern nach Wolkenachaten. Die Bilder auf der verlinkten Seite zeigen da z. T. zwar auch schon Andeutungen, aber noch deutlicher wird/wurde es an einem, der im Zenz ("Achate", Bd. 1) abgebildet ist und an einem weiteren, der neulich auf eBay angeboten wurde, aber inzwischen leider weg ist.

Manfrid

Klaus Schäfer:
Hallo Manfrid,
Tritt ungebänderter Chalcedon (oft in Wechsellagerung mit makrokristallinem Quarz) als frühe Bildung in Achatmandeln auf, so wird er im Anschliffbild gerne als Wolkenachat bezeichnet. In der Saar-Nahe Region kommt diese Art der Zeichnung an vielen Stellen vor. Sehr bekannt dafür sind die "Wolkenachate" vom Erntekreuz (Hahnweiler/Rückweiler):

WolkenachatWolkenachatWolkenachat

Viel Spass beim Betrachten !

felsenmammut:
Glück Auf!

Bei Arlesberg in Thüringen gibt es auch Achat, den man partienweise als Wolkenachat bezeichnen könnte. Die Färbungen sind aber immer deutlich ins Orange und Rosa gehend. Diese Achate sind Bildungen in Lithophysen, häufig begleitet von Quarzkristallrasen und sehen völlig anders aus als das eingags vorgestellte Stück. Ein solches Stück ist hier:

Manfrid:
Danke für's Zusammentragen der Erfahrungen! Man sieht schon, dass die "Wolken"bildung mit zum Repertoire auch der mitteleuropäischen Achate gehört und zumindest nicht so fundstellenspezifisch ist, dass man sie bei Überlegungen zur Achatgenese getrost ausblenden könnte. Darum geht es mir. Die beiden von mir erwähnten Stücke von Rückweiler kommen den brasilianischen insofern noch näher, als da die Wolkenbildung deutlicher auf die Rinde begrenzt ist.

--- Zitat von: felsenmammut am 02 Jan 21, 02:16 --- Einzelfunde und keineswegs um fundstellentypische Bildungen. ... Exoten für die dortigen Fundstellen. Und bevor man versucht ist dem Exotentum zu verfallen, sollte man der höchsten Wahrscheinlichkeit folgen und die brasilianische Herkunft für das diskutierte Stück annehmen.
--- Ende Zitat ---
Klar, ich werde die Fundgegend-Angabe weiterhin mit Vorsicht genießen.
Grüßle!

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