Hallo Gustav
Der Besitzer welcher anderer synthetischer (ungefährlicher
) Metalle bist Du denn noch wenn ich fragen darf?
- Bismut, Gallium, Indium, Neodymium ...?
abgesehen von Blei, Zinn, Kupfer, Eisen, Alu ;-) oder was halt sonst noch in der Werstatt liegt.
Aber das waren Zufälle, kein gezieltes Sammeln. Das Silizium hatte mir jemand aus der Uni geschenkt, war ein Sack mit Silizium Abfällen aus der Kristallzucht.
Und vielleicht direkt noch nachgehakt zu meiner ursprünglichen Frage:
Ist es Dir auch schon einmal passiert (absichtlich zur Untersuchung oder unabsichtlich, egal), dass das Silizium zerbröselt oder abgebrochen ist, ohne, dass Du dabei einen Mundschutz o.Ä. anhattest?
Ja. Hände waschen, sauber machen. Bei den Mengen unkritisch.
Da sind die Stäube Uran-haltiger Mineralien kritischer.
ist glaube ich der Knackpunkt. Ich weiß nicht, wann solche feinsten Stäube entstehen und ob das schon beim Abbröckeln entstehen kann. Deiner Antwort entnehme ich, dass das nicht so einfach passiert wenn man es nicht gerade schleift oder ähnliches.
Exakt. Mit Stäuben sind lungengängige Stäube gemeint, die sich in der Luft zumindest auch so lange halten können, bis Du sie einatmest, Beim Schleifen ist das vielleicht möglich (Stäube im Sub µm Bereich mit nachhaltiger Exposition durch den Schleifvorgang - wenn der nicht eh mit Wasser abgefangen wird). Beim Brechen eher nicht, dort hast Du wenige eher grobe Partikel (>10 µm ist grob - die kann man schon fühlen) für kurze Zeit - und die Nase in der Regel nicht direkt dran.
Zudem: es geht bei den in GESTIS genannten Untersuchungen i.a. immer um die beruflich Exposition, also für Leute, die (täglich) damit arbeiten. Und dann ist die Frage, wer zahlt, wenn was ist. Da sichern sich die beteiligten Parteien natürlich ab. Das treibt die Studien ziemlich einseitig an. Für jene, die damit arbeiten ist das aber unerlässlich.
https://www.dguv.de/staub-info/rechtsgrundlagen/grenzwerte/index.jsGruß, Martin (auch Physiker)