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In eigener Sache

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gsiberger:

--- Zitat von: Uwe Kolitsch am 14 Jan 21, 19:38 ---Ich stimme Kluftknacker grundsätzlich zu, was die Abnahme des Niveaus angeht (bin seit 15 Jahren im Atlas registriert).
Das stört mich aber nicht unbedingt. Es gibt genügend interessante und lehrreiche Postings.

--- Ende Zitat ---

Bin auch seit 15 Jahren dabei, die Beiträge haben sich schon verändert - oft im Sinne von Anfängern die versuchen in einem neuen Hobby Fuß zu fassen. Ein Teil davon kann sicher auch mit dem demografischen Wandel der Mineraliensammler und -sucher erklärt werden, den wir schon seit einigen Jahren beobachten. Sehe das aber wie Uwe nicht negativ - ist doch super, wenn das Hobby neuen Zulauf hat! Es gibt auch etliche Fälle von (relativ) neuen Mitgliedern die sich tip top auskennen und eine wahre Bereicherung sind für das Projekt Mineralienatlas, z.B Klaus und Elisabeth!

Finde es schon schade, wenn sich langjährige Mitglieder verabschieden, aber tu mir schwer damit wenn im selben Atemzug derjenige allen Verbliebenen das Projekt und die Idee schlechtredet.. Im Sinne von "Wenn ich schon keinen Spaß haben kann, dann wenigstens auch sonst niemand" und "Nach mir die Sintflut". Krass.

Grüße,
Johannes

SaschaN:
Ich fühle mich hier recht wohl man lernt viel über das Hobby, Mineralien etc. Es gibt hier viele Leute die ihr Wissen gerne teilen und viele die das auch gerne weitergeben und das finde ich wirklich toll seit ich angefangen habe, habe ich sehr viel gelernt auch aus dem Atlas. Auch wenn eine Diskussion mal in andere Bahnen verläuft und vom Thema abweicht sind die meiste unterhaltsam  ;D

Und ich denke das sich die Profis auch hier gut untereinander austauschen können. Die meisten von us sind aber wahrscheinlich keine studierten Geologen, Mineralogen etc.  Das macht das ganze Projekt aus meiner Sicht aber sehr lebendig und vielseitig.

Mag sein das der ein oder andere den Herrn Kluftknacker persönlich kennt und schätzt aber alles was ich bisher von ihm gelesen habe war meistens Eigenlob, geistiger Durchf... Oder beinhaltet Sätze die nichts Aussagen außer "alle anderen sind blöd nur ich bin intelligent"

Es tut mir Leid aber daher kann ich denn Herrn einfach nicht vermissen. Weiß gerade auch nicht warum ich mich rechtfertige aber mir war gerade danach. Ich sehe aber das einige mit seiner Art Probleme hatten zumindest interpretiere ich das so.

Mag sein das er viele Bilder beigesteuert hat (weiß ich nicht) aber nur weil ein Auto fährt heißt das noch lange nicht das es gut fährt  ;)

So jetzt schreib ich hier nix mehr  ;D

Gruß Sascha

Quarzhai:
Hallo Sascha,

Vielen Dank für Deinen Beitrag. Du bringst es mit einfachen Worten auf den Punkt. Außerdem, wer vor  5 Jahren einfach so mit dem Sammeln aufhört, hat nie für dieses Hobby gebrannt. Wir gehen in die Steine, so lange es noch geht!

Quarzhai Holger!

jkstar:
Der Sascha hat es absolut auf den Punkt gebracht, besser kann man es nicht sagen.

Gruß, Julian

rudi_strolz:
Da ich ebenfalls zu denjenigen gehöre, die den Mineralienatlas seit langer Zeit regelmäßig besuchen und wertschätzen, erlaube ich mir eine Reaktion:

Es ist auch nach meiner Feststellung vollkommen richtig, dass die Qualität der Beiträge in den letzten Jahren nachgelassen hat. Ich selbst hätte dieser Entwicklung durchaus entgegenwirken können. Als "nur" Hobbysammler kann ich zwar kein entsprechendes Studium nachweisen, aber Erfahrung, ausgeprägtes Interesse an der Materie und dauerhafter Austausch mit Gleichgesinnten machen doch einiges wett. Dennoch unterblieb in vielen Fällen die Veröffentlichung eines Beitrags an dieser Stelle. Der Grund dafür ist möglicherweise die Wurzel des Übels: In den allermeisten Fällen basiert ein interessanter Artikel auf einer Fundstelle. Er beinhaltet Informationen zu deren Lage, das vorkommende Gestein, Anzeichen für mögliche Mineralienfunde und im Idealfall Bilder der Entdeckungen. Auch wenn sich die Zahl dieser Fundstellen in den letzten Jahren immer weiter verringert hat und uns laufend weniger Verständnis seitens der Steinbruchbesitzer, Förster, Umweltschützer etc. entgegengebracht wird, heißt das noch lange nicht, dass wir völlig auf dem Trockenen sitzen und mit der wenigen freien Zeit zum Sammeln nichts anzufangen wüssten. Nach wie vor zieht es uns auf Halden, in Baugruben, auf Äcker, in Stollen und Steinbrüche sowie ins Gebirge und die Keller füllen sich mit Kiste um Kiste. Doch zumindest ich berichte nicht oder nur selten darüber.

Denn schon bei einer Bestimmungsanfrage für ein fragwürdiges Mineral bin ich genötigt den Fundort mitzuteilen, da dieser bei der Klärung der Frage hilfreich sein könnte. Und wenn ich das tue, kann ich mir inzwischen leider sicher sein, dass spätestens am nächsten Wochenende mal jemand nachschaut, ob dort noch etwas zu finden ist. Derjenige tut das dann ggf. nicht mit dem gebotenen Respekt vor Eigentum, Natur und Umwelt sondern lediglich getrieben von Gier, Zerstörungswut und Egoismus.

Ich will hier niemanden an den Pranger stellen, habe aber die Erfahrung gemacht, dass sich die Mentalität innerhalb der Sammlergemeinschaft in den letzten Jahren doch arg gewandelt hat. Und so lange ein Fundort keine Basis mehr für einen interessanten Artikel sein kann, so lange werden wir uns an Alternativen wie "Ist das ein Meteorit?" gewöhnen müssen.

Dennoch Glück auf! und lasst euch die Stimmung nicht vermiesen.

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