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Stibnit
Lynx:
Hallo zusammen,
ein Vorschlag, was man machen könnte, wäre die engl. IMA Bezeichnung gleich oben als Titel und darunter die gebräuchlichen deutschen Bezeichnungen.
Was ich an sich gut finde, nur eben etwas ungeschickt paltziert, ist Stefans Ergänzung zum Namen, die weit unten versteckt auftaucht. Meiner Meinung nach sollte das nach oben, vielleicht gleich in die erste Beschreibung, beim Hinweis auf das Porträt.
Dann gibt es leider noch Ungereimtheiten im Kontext mit dem Porträt (steht im Porträt)
Beudant 1832 nannte das Mineral Stibine
(wohl aus F. S. Beudant: Traité élémentaire de minéralogie. Tome 2. Verdière, Paris 1832. https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k9738798z/f440.image.r=stibine#)
Seite 421:
"Dix-huitième espèce. STIBINE
(de Stibium, Antimoine).
Antimoine sulfuré; Antimonglanz; Grauspiesglanzerz;
Federerz "
Haidinger 1845 wiederum Antimonit
Wilhelm von Haidinger, Handbuch der bestimmenden Mineralogie: enthaltend die Terminologie, Systematik, Nomenklatur und Charakteristik der Naturgeschichte des Mineralreiches. Verlag Braumüller & Seidel ,1845, S.568
https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10706664.html?pageNo=608
"The name antimonite, given by W. Haidinger in 1845, was
already in use in 1834 as a chemical name for salts of antimonious
acid."
aus L. J. Spencer: Some Mineral Names. American Mineralogist. Band 22, 1937, S. 682–685
So vielleicht:
EDIT: Haidingers Zitat noch angefügt.
aca:
>> was already in use in 1834 as a chemical name for salts of antimonious acid.
Das Argument verstehe ich. Denn sonst müssten die armen Chemiker zu H3SbO3 "Stibnige Säure" sagen, was mit Verlaub vollkommen bescheuert klingt ;D
stoanklopfer:
--- Zitat von: Lynx am 12 Feb 21, 14:47 ---Hallo zusammen,
ein Vorschlag, was man machen könnte, wäre die engl. IMA Bezeichnung gleich oben als Titel und darunter die gebräuchlichen deutschen Bezeichnungen.
....
--- Ende Zitat ---
Das ist doch jetzt wirklich übertrieben! Das ist und bleibt und soll auch ein deutschsprachiger Atlas bleiben. Ich bleibe dabei: der erste Mineralname hier ist der deutsche (eingedeutschte) IMA-Name (in diesem Fall "Stibnit"). Darunter kann man dann alle anderen deutschen Begriffe anführen (z.B. Antimonit, Antimonglanz.....) und mit Stibnit verlinken (für eine Suche unter den anderen Namen). Der englische Begriff wird ohnehin unten bei den anderssprachigen Namen angeführt! Wer sucht im deutschsprachigen Raum schon nach dem englischen Mineralnamen? Und wenn schon, dann kann man ja vielleicht das englische "stibnite" auch mit "Stibnit" für eine Suche verlinken, sonst kann man ja gleich mindat kopieren...
Volkmar
Lynx:
--- Zitat von: Stefan am 12 Feb 21, 10:13 ---Hallo,
korrekt wäre einfach nur den englischen Namen, der Einzige der so verabschiedet wurde als "den Namen" zu nehmen und alle anderen Namen als Synonyme. Damit wäre aber auch niemend bei uns glücklich. Insofern, ist der deutsche Name oft der englische Name abzüglich "e".
--- Ende Zitat ---
:-) Deswegen habe ich ja mal den Vorschalg gemacht, wie es denn dann aussähe...
--- Zitat von: stoanklopfer am 12 Feb 21, 16:35 ---Das ist doch jetzt wirklich übertrieben! Das ist und bleibt und soll auch ein deutschsprachiger Atlas bleiben. Ich bleibe dabei: der erste Mineralname hier ist der deutsche (eingedeutschte) IMA-Name (in diesem Fall "Stibnit"). [...] Wer sucht im deutschsprachigen Raum schon nach dem englischen Mineralnamen?
Volkmar
--- Ende Zitat ---
Volkmar - aber wenn Du nur ein "e" weglässt, genau dann bist Du ja dabei dass Du eigentlich "englischsprachige Begriffe minus e" suchst...
Lynx:
Randnotiz:
Ich hatte im Zusammenhang mit der Uranophan-Eingruppierung beim Schweizerbart Verlag angerufen - das is der Verlag, der den Strunz herausgibt: Nein es gibt keine deutsche Übersetzung. Deshalb ist leider das Argument mit der Überstezung aus dem Englischen schwierig, weil keine allgemein anerkannte und durch einen Editor gepflegte Übersetzung existiert.
Hugo Strunz, Ernest H. Nickel: Strunz Mineralogical Tables. Chemical-structural Mineral Classification System. 9. Auflage. Schweizerbart, Stuttgart 2001, ISBN 3-510-65188-X.
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