Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Themen zu Schlackenmineralien und -fundstellen, Verhüttungsprozesse etc.
Hilfe bei Bestimmung und Herkunft / Gusskuchen, vmtl. aus dem Seigerprozess
vandendrieschen:
--- Zitat von: pseudonym am 27 Feb 21, 20:20 ---Na wie man es sieht ,er hat das Teil gefunden ,Fundsituation verändert ,die Sache nicht gemeldet, Fundsache mitgenommen und beschädigt ...
Man sollte immer mit dem schlimmsten rechnen ... das kommt halt immer drauf an an wem man gerät ,wollte nur zur Vorsicht raten .
--- Ende Zitat ---
Das ist falsch. Ein Vorsatz gilt nur dann, wenn du gezielt nach Bodendenkmälern sondelst. Wenn du i deinem Garten beim Kartoffelstecken auf historische Scherben stößt, dann brauchst du es nur melden. Der Archäologie geht es um die Erschließung der Befunde, nicht so sehr um die Objekte. Archäologen arbeiten schon sehr eng mit ehrenamtlichen Hobbysondlern zusammen, weil sie die entsprechende Ausrüstung haben, was die Ämter oftmals nicht haben.
Der Gesetzgeber gibt vor, innerhalb 6 Monate die Funde einzureichen. Aber die Ämter haben sich mit den Sondelgängern oft geeinigt, ihre Funde am Jahresende zu melden (Solange kann man seine Funde in der Vitrine bestaunen), weil sie bei der Menge sonst nicht mehr hinterher kommen. So ziemlich alle Funde gehen auch wieder zurück an den Finder.
Viele Grüße
Jule
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