Ganomatit (Gänsekötigerz)
1813 schreibt HAUSMANN im Handbuch der Mineralogie über Gänsekötigerz auf S.1127 : „Mit dem unschicklichen Nahmen Gänseköthigerz, Gänseköthigsilber, (Minera argenti mollior diversicolor. Waller. II. 346. Mine d’ argent …) hat man vordem ein Gemenge von erdiger Kobaltblüthe, Erdkobalt, Nickelblüthe u.s.w. mit gediegen Silber belegt, welches nahmentlich bei Allement in der Dauphine und zu Schemnitz in Ungarn vorkam. (Vergl. Hauy trait. IV. 219.) Nachher hat man auch einige andere Silber- haltige Gemenge so getauft, z. B. am Harz ein Gemenge von Gediegen- Arsenik, Rothgiltigerz, Silberschwärze, schlackigem Rauschgelb.“