Hallo zusammen,
ich habe den Terra X Beitrag "Im Sog der Unterwelt" im ZDF gesehen und war extrem fasziniert von dem neu gefundenen Höhlensystem in Ründeroth im Bergischen Land (NRW). In der Sendung war einer der Highlights für mich der Fund der wunderschönen Eisenblüten / Aragonitaggregate. Besonders da ich bis vor 11 Jahren sehr lange etwa 15 km entfernt dort gelebt habe.
Damals bin ich häufig mit meinen Kindern im Hangwald, in der Nähe meines Hauses, rumgestromert und habe dabei unterhalb einer Abbruchkante einer kleinen, verschütteten Höhle, direkt im Erdreich unter dem Laub ein paar, damals für mich nur mässig interessante Stücke gefunden, die ich nicht richtig zuordnen konnte und für versteinerte Korallen oder ähnliches hielt. Ich bin zwar immer noch ein blutiger Anfänger der Mineralogie, vermute aber jetzt das es sich um verwitterte Eisenblüte handelt, die durch die Verwitterung zerfallen ist und sich unterhalb der ehemaligen Wuchsstelle abgelagert hat. Ebenso vermute ich das die kleine Höhle nur der Eingang ist und ein tieferer Zugang verschüttet ist.
Wer kann mir erstens bei der Bestimmung helfen und wie wäre die sinnige weitere Vorgehensweise??
Zwei Stücke (70x60 mm und 55x33mm) hab ich noch und eine weiterer Großstufe mit Quarz (ca. 50 x 30 cm) hab ich damals in einer Natursteinmauer verarbeitet.

(Mein Trost: Leben ist Wandel und wenn man Glück hat Wissenzuwachs.
