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Autor Thema: Anatas aus der Eifel  (Gelesen 3954 mal)

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Offline Pcheloyad

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Anatas aus der Eifel
« am: 12 Mar 21, 19:19 »
"Glück Auf" in die Runde,

Motiviert, selbst über den Kontinent hinweg, durch freundliche Kollegen hier im MA und einen sehr vergnüglichen Schriftverkehr mit Gerhard in "Südtirol"  ;)

Welche Fundstellen außer Reimerath

https://www.mineralienatlas.de/?l=16940

und den Schwermineralfraktionen der sedimentischen Lagerstätten ( Maubach ist im Atlas, Mechernich wird garantiert auch Anatas-führend sein )

sind bis jetzt sicher belegt ?

Zu Ahrbrück habe ich zwar Fotos gefunden

https://www.mineralienatlas.de/?l=13659

und deswegen auch gerade Helmut angeschrieben, um nicht direkt eine Bilderdiskussion loszutreten.

Bin mal wirklich gespannt. Dieses schöne "Allerweltsmineral" sollte tatsächlich umso vieles rarer sein, als die t.w. weltweit einmaligen Spezialitäten ?

Oder einfach nur "übersehen", was ich stark bezweifele. Siehe Einträge Anatas in Belgien, also auch Eifel :

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/BilderGeordnet



Beste Grüße

Marcus

edit Mod.: bitte immer die verkürzten Fundstellen-URLs verwenden - die funktionieren auch dann noch, falls der Pfad geändert werden sollte! Danke  ;)
« Letzte Änderung: 12 Mar 21, 19:40 von oliverOliver »

Offline Klaus Schäfer

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #1 am: 12 Mar 21, 19:33 »
Hallo Markus,

Du bist da was auf der Spur. Viele Anatase werden übersehen, weil sie einfach auf Stufen nicht so auffallen und weil der Mensch nur das erkennt, was ihm bekannt ist. Wolf-Gerd Frey hat mich erst vor kurzem über eine Handvoll Fundstellen in der Pfalz informiert, wo jetzt auch Anatas gefunden wurde. Ich selber bin totaler Anatas-Fan, und vielleicht habe ich deshalb den angehängten, winzigen, aber schön blauen Anatas aus dem Kohle-Bergbau im Saarland finden können. Trotz aller Anstrengungen blieb das Stück bislang einmalig.

Deutschland/Saarland/Regionalverband Saarbrücken, Landkreis/Großrosseln/Karlsbrunn/Grube Warndt
Anatas aus der Eifel


Ich bin mal gespannt, was bei deiner Suche noch herauskommt.

Offline Gerdchen

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #2 am: 13 Mar 21, 10:47 »
Hallo Marcus,

in der Tat werden Anatase, zumindest bei uns in der Pfalz, gerne übersehen. Sie sind meist sehr klein aber dennoch sogar reichlich vorhanden.
Auf der Seite

https://www.mineralienfreunde-der-pfalz.de/?view=article&id=63:anatas-63&catid=56

findest du ein paar Fundstellen für Anatas in der Pfalz. Aber lange nicht alle. Beim genaueren durchsehen von Material verschiedener Fundstellen tauchen immer neue Fundorte auf. Sehr klein, aber sie sind da.

Gruß
Gerdchen

Offline Pcheloyad

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #3 am: 13 Mar 21, 21:33 »
Guten Abend Klaus und Gerd und natürlich alle in der Runde.

@Klaus : Selbst im Kohlebergbau. Das sind für mich solche "Leckereien", die ich mag. Schick Dir noch eine PM.

@Gerd : Eure Seite habe ich lange nicht mehr besucht. Wird sich gleich ändern.


Kann doch nicht nur Reimerath geben ?

Bei dem teils massenhaftem Auftreten von Titanit und Rutil und Apatit..........oh.....jetzt hab ich vielleicht etwas...

dem Fehlen von "Feldspat"  ( im Reimerather Trachyt vorhanden )  könnten die Bildungsbedingungen doch "erschwert" werden.

Die FS, welche ich in BG bearbeitet habe, liegt in einem albitisiertem Granit. In der äußeren Zone streichen Rutil-führende Quarzgänge, die an den Salbändern reichlich Titanit ( meist als Leukoxen ) und Apatit führen.

Dort, in direkter Nachbarschaft mit Apatit bildeten sich die Anatase, teils als Pseudos nach Titanit xx. Immer ist Feldspat anzutreffen. Der leider oft verwittert ist, weshalb es viel Bruch und Mikromaterial gab.

Also sitzt man hier bei Euch und es kommt eine Vermutung auf.

"Feldspat" könnte eine wichtige Vorraussetzung zur Bildung von Anatas darstellen.?

Bitte hier um Eure werten Meinungen. Jeder Gedanke kann zielführend sein.


Beste Grüße

Marcus

P.S. Wenn es im Moment nicht so weit wäre, würd ich mich morgen ins Auto setzen und mir eine Region in der Eifel anschauen, bei der mir gerade im Moment etwas eingefallen ist .........


Offline guefz

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #4 am: 14 Mar 21, 00:23 »
Hier ist zur Zeit eher schauerliches Wetter, heute Morgen auch mit Graupel, es spricht also nicht nur die Entfernung dagegen.

Zu Anatas und Feldspat: bei meinen Funden von diversen Stellen im Binntal war Feldspat nie weit weg vom Anatas. Aber in diesen Gneis-Schichten ist das ja auch nicht verwunderlich. Ist immerhin kein Widerspruch zu deiner Theorie. Im Wesentlichen dürften aber Temperatur und Druck eine Rolle spielen.

Günter

Offline Pcheloyad

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #5 am: 14 Mar 21, 20:53 »
@Günter : Danke Dir. Hilft bei meinen Recherchen.

"Schauerliches Wetter". Erinnert mich daran ,wie ich beinahe vom regenpeitschenden Sturm von der Radersbergspitze geweht wurde. Konnte mich noch an einem ziemlich großen Augit x "festhalten".

Die Hornblenden waren, aufgrund der angeschmolzenen Oberflächen, zu rutschig.   ;)

Dann wünsche ich besseres Wetter für nächste Woche

VG

Marcus

Offline felsenmammut

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #6 am: 15 Mar 21, 10:49 »
Glück Auf!

Grob geschätzt dürfte sich ungefähr das angehängte Phasendiagram für TiO2 Phasen ergeben. Die abgebildeten Bereich sind in erster Linie als Bildungsfenster zu betrachten. Neben Druck und Temperatur haben viele andere Elemente Promoterfunktionen für die eine oder andere TiO2-Phase. Rutil ist dabei eine hartnäckig stabile Phase und wandelt sich nicht automatisch in die Niedertemperaturphase Anatas oder Brookit um. Anatas und wohl auch Brookit wandeln sich aber bei zu hoher Temperatur in Rutil um. Anatas, Brookit und Rutil können nebeneinander vorkommen, insbesondere wenn die Bildungsbedinungen ausgehend von hohen Temperaturen zu niedrigeren Temperaturen sich entwickeln, was bei der Orogenese und retrograden Metamorphose meist zutrifft, und eine stetige Ti-Quelle für Baustoffnachschub sorgt. Das gleiche lässt sich bei vielen magmatischen, kontaktmetamorphen und pneumatolytisch bis hydrothermalen Prozessen beobachten. Als Ti-Quelle genügen viele Gesteine wie z.B. Gneis, Quarzit, Grauwacke, Diabas. Da Ti weit verbreitet ist, ist die Ti-Quelle meist nicht das Problem. Es wäre aber zu recherchieren, was eine ausreichende Mindesttemperatur ist, um die Anatasbildung in einem ausreichenden Maße zu fördern. Alterierung, Kalimetasomatose, Albitisierung sind zum Beispiel gute Voraussetzungen zur Titanmobilisierung in ganzen Gesteinskörpern. Auch Minerale wie Ilmenit und Titanit werden vielerorts zersetzt und das Ti zur Anatas- und Brookitbildung genutzt. Die Bildungsbedingungen für die biden erstgenantnen Minerale unterscheiden sich deutlich von den denen der beiden letztgenannten. Einfach nur abnehmende Temperatur reicht da nicht aus. Meist sind es zeitlich voneinander abgegrenzte Prozesse, die zudem verschiedene Ursachen im Erdinneren habe.

Ich würde nicht sagen, dass die Bildung von Feldspat die gleichzeitige Bildung Anatas ausschließt. Albit und Mikroklin dürften typische Begleiten von Anatas sein. Derartige Paragenesen habe ich von zahlreichen Fundorten. Es gibt aber auch Fundorte, in denen die Anatase ohne Feldspatbegleiter vorkommen. Häufig beobachte ich Chlorit in Gesellschaft von Anatas. Der Chlorit ist aber häufig auch nur eine Begleiterscheindung der oben genannten gesteinsumwandelnden Prozesse.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut


Offline Fabian99

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #7 am: 15 Mar 21, 11:00 »
Hallo,

meines Wissens liegt der Brookit unter dem Rutil.
Es gibt eine Vielzahl von Ionen die den Phasenübergang Anatas-Rutil schieben, insbesondere Alkali-Ionen wie Kalium. Daran dachte ich zuerst bei den Feldspäten.

LG

Edit: Sry, geistige Umnachtung. Wenn dann ist die Abfolge Brookit-Anatas-Rutil.
« Letzte Änderung: 15 Mar 21, 18:49 von Fabian99 »

Offline M. Stark

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #8 am: 15 Mar 21, 16:14 »
Hallo!

Schönes Thema, auch wenn ich gestehen muß, daß ich nur einen Teil wirklich verstehe. Trotzdem möcht eich mich einbringen und wenn es nicht sinnvoll ist, bitte ignorieren.

Ich hatte vor Jahren mal die Frage gestellt, ob jemand eine Ahnung haben könnte, wie folgendes Phänomen zu verstehen ist:

Im Quarzporphyr des Steinbruches Peterberg bei Halle kommt verhältnismäßig häufig Anatas ("tafelförmiger" Habitus) gerne in Gruppen auf Albit vor. Selten, meistens dann, wenn die Drusen sehr klein sind, wird der Anatas von ein bis selten 3 wesentlich kleineren Brookitkristallen begleitet, welche dann oft auf dem Anatas aufsitzen. Das heißt für mich, daß dieser am Ende der TiO2-Kristallisation gebildet wird.
Kann das mit dem gezeigten Phasendiagramm erklärt werden?

Beste Grüße,

Markus

Offline felsenmammut

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #9 am: 15 Mar 21, 17:23 »
Glück Auf!

Die Bildungsbedingungen lagen auf jeden Fall im Grenzbereich von Anatas und Brookit. Wie konstant oder variabel die Bildungsbedingungen waren, bleibt dabei offen. Die unterschiedliche Promoterfunktion einzelner chemischer Elemente auf die Bildung von Anatas oder Brookit verwandelt halt den Übergang in eine Grauzone. Sowohl aus den lausitzer Grauwacken als auch aus den erzgebirgischen Gneisen/Metmorphiten ist mir das gleichzeitige Auftreten von Anatas mit Brookit bekannt. Dabei ist noch nicht einmal immer erkennbar, wer denn nun zu erst da war.

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline Sebastian

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #10 am: 15 Mar 21, 17:58 »
Ich habe nur kurz drüberheschaut,
Aber ich denke das Phasendiagramm
Ist zur Klärung der Frage hier nicht zu gebrauchen. Denn die Minerale sind aus Lösungen entstanden.
Dieses Diagramm beschreibt die Stabilitätsbereiche der schon kristallisierten Phasen.
Bitte korrigiert mich wenn ich mich verlesen habe.
Gruß Sebastian

Offline Fabian99

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #11 am: 15 Mar 21, 18:50 »
Hallo,

auch da gibt es genügend Untersuchungen. Ich meine zweiwertige und einwertige Säurereste sind es da.

Vermutlich werden wir es nie erfahren....

LG

Offline Klaus Schäfer

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #12 am: 16 Mar 21, 11:57 »
Hallo Leute,

Aufgrund dieser interessanten Thematik habe ich mich mal ein paar winzigen Steinchen gewidmet. Die fraglichen Mineralien kristallisieren in einem an Feldspat-Phänokristen reichen Melaphyr. In kleinen Hohlräumen, die mit Nadelquarzen tapeziert sind, finden sich quadratische bis rechteckige, gelblichgrüne bis bräunliche transparente bis durchscheinende Kriställchen. Bislang akzeptierte ich die Bestimmung dieser Kriställchen als Brookit, weil mir mit der gegebenen Auflösung am Binokular keine kristallographische Unterscheidungen zwischen den unterschiedlichen Titanoxidphasen möglich war.
Auf den hier gezeigten Abbildungen ist aber klar der tetragonale Habitus und die Flächenlagen (flache Pyramidenflächen gliedern die Basisflächen) von Anatas zu erkennen. Außerdem fehlt den Kriställchen die charakteristische Streifung des Brookit.

Deutschland/Rheinland-Pfalz/Südliche Weinstraße, Landkreis/Albersweiler
Anatas aus der Eifel
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Auf einem Stüfchen zeigen die Anataskristalle deutlich ausgebildete steile Pyramidenflächen zweiter Stellung.

Deutschland/Rheinland-Pfalz/Südliche Weinstraße, Landkreis/Albersweiler
Anatas aus der Eifel
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Anatas aus der Eifel


Die Bestimmung von Brookit vom Steinbruch Albersweiler wird durch die hier gezeigten Anatase generell in Frage gestellt. Vielleicht gibt es aber in anderen Sammlungen Belege mit analytisch bestimmten Brookit.

Die Brookite vom Föckelberg in der Pfalz hingegen zeigen die typische Ausbildung. Das Vorkommen stellt einen überprägten Sanddstein dar (W.G.Frey). Ich habe ein Stüfchen neu fotografiert, bei dem im gleichen Hohlraum dipyramidaler, bläulicher Anatas und tafliger,gestreifter Brookit zusammen vorkommen.

Deutschland/Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Kusel-Altenglan, Verbandsgemeinde/Föckelberg/Hochbusch
Anatas aus der Eifel
Deutschland/Rheinland-Pfalz/Kusel, Landkreis/Kusel-Altenglan, Verbandsgemeinde/Föckelberg/Hochbusch
Anatas aus der Eifel


Die sogenannten "Arkansite" (Brookite) vom Stahlberg haben einen blockigen Habitus, sind sehr klein und schwarz. Mit meinen Mineralbelegen komme ich da nicht weiter. Es könnte sich aber auch hier um Anatas handeln.

Deutschland/Rheinland-Pfalz/Donnersbergkreis/Nordpfälzer Land, Verbandsgemeinde/Stahlberg, Gemeinde
Anatas aus der Eifel

Viel Spass beim Rätseln !
« Letzte Änderung: 16 Mar 21, 17:02 von Klaus Schäfer »

Offline Gerdchen

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #13 am: 16 Mar 21, 16:29 »
Hallo Klaus,
schöne Bilder. Das mit Albersweiler habe ich schon befürchtet. Vielleicht werde ich mal eine Analyse machen lassen. Habe noch eine ganze Hollandkiste von dem Material.

Bei Föckelberg muss ich ein bisschen widersprechen. Es handelt sich beim Muttergestein nicht um Quarz sondern um einen von Quarz überprägten Sandstein. Also wäre Feldspat nicht auszuschließen.
Dr. Otto Reis beschreibt in seinem Werk: Der Potzberg, seine Stellung im Pfälzer Sattel (1904); die Fundstelle Föckelberg ziemlich genau. Auf Seite 204 des Buches schreibt er; Zitat: "In Hohlräumen des entfernten Feldspats, der ....". Er listet den Anatas und den dort auch vorkommenden Brookit neben Quarz, Zirkon und Turmalin auf.
LG

Offline guefz

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Re: Anatas aus der Eifel
« Antwort #14 am: 16 Mar 21, 22:50 »
Die drei Titandioxide lassen sich mit Raman-Spektroskopie problemlos auseinander halten. Das untere Ende des Messbereichs sollte aber bei 130 cm-1 oder tiefer beginnen, sonst sieht man die starke Bande des Anatas nicht.

 

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