Fossilien / Fossils / Fósiles > Nordrhein-Westfalen

Opalholz, Deutschland (?)

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Pcheloyad:
@Oli : Hätte mich auch schwer gewundert  ;)

bei mindat sind ein paar Fotos raufgeladen

https://www.mindat.org/gallery.php?loc=132243&min=3004

Die kennst Du bestimmt auch.

"Holzopal" vs "Opalholz"

Das überlass ich Euch, den Fachleuten zu diesem Thema.

Bin gerade im Anatas-Fieber. Da die Eifel bzw. deutsche Anatas-Fundstellen noch zu weit weg sind, muss ich halt mal wieder in´s Sakar Gebirge fahren und meinen ( bewusst dort abgelagerten ) Abraum wegschaufeln, um diesem schönen Laster zu fröhnen.   

und natürlich Material zu sichern.   ;D

VG

Marcus

oliverOliver:
Danke für den mindat-Link - dort bin ich recht selten zu Besuch!
Von den Quegstein-Opalen würde ich keinen als Holz ansprechen, obwohl beim ersten ockerbraunen Stück evtl. eine kleine Achse/Wurzel durchgehen könnte - ist dann aber in der vergrößerung zu unscharf/pixelig, um das zu entscheiden - bzw. vmtl. überhaupt auch in natura zu uneindeutig. ( https://www.mindat.org/photo-571998.html )
Das Foto von dem Stück vom Wintermühlenhof ist allerdings mehr als eindeutig ...  ;D
https://www.mindat.org/photo-765143.html
Weil ich oben schrieb, dass ich vom Siebengebirge schon öfters Pflanzenfossilien-Fotos gesehen habe - soweit ich mich erinnere, waren da auch mal Blätterttfloren dabei (bei irgendeinem schon lange zurückliegenden ebay-Angebot) - nur weiß ich nicht mehr ob das auch "opalig" war, oder (eher, wie ich vermute) eine andere Erhaltung/Fossilisation.
Alles in allem aber recht spannend .....

Andreas K:
Hallo zusammen!
mit dem Opal aus Bonn ist es wirklich so, dass häufig unter dem opalisierten Holz das holzaussehende Opal gemeint wird. Das sieht manchmal sehr ähnlich aus. Ich würde ein paar Stückchen, wo ich skeptisch bin, extra dafür kaufen um näher anzuschauen.

Aber es gibt dort wirklich Opalholz auch. Im Unterschied zu den ungarischen Stücken ist der Opal sehr leicht und weich. Hat gelblich-rötliche bis rosa Färbung und etwas poröser. Die meisten Stücke sind gerade beim Schleifer. ich habe zwei kleine Stückchen anpoliert und zeige hier. Auch ein Astfragment vom dortigen Sammler.

Die Fundstelle sollte irgendwo im Wald sein. Ziemlich klein. Das sind offenbar Lesefunde.
Viele Grüße
Andrej

oliverOliver:

--- Zitat von: Andreas K am 20 Mar 21, 22:08 ---Das sind offenbar Lesefunde.

--- Ende Zitat ---

Falls die Stücke wirklich aus dem Siebengebirge (und nicht anderswo her aus der Umgebung von Bonn) sein sollten, ist das ja aufgrund des Naturschutzgebietes wohl nicht anders möglich - umso beachtlicher!

Sargentodoxa:
Hallo
Es gibt eine (Doktorarbeit) von H. Winterscheid: Oligozäne und untermiozäne Floren in der Umgebung des Siebengebirges; Documenta naturae No. 158 Teil 1+2, München 2006
In erster Linie werden hier die einzelnen Taxa der Karpo- und Blätterfloren (Hauptanteil die "Blätterkohlen" von Rott) und deren Fundorte und Fundschichten besprochen. Eine Bearbeitung der Altfunde aus Museen (u.a. Bonn) aber auch die Funde der jahrelangen intensiven und systematischen Sammeltätigkeit des Autors. Auch die (Kiesel-) Holzfunde der Silizitklastika- und Chert-Fazies und deren Lokalitäten sind erwähnt worden. Zumindest zählt der Autor einige Fundstellen mit Opal- und verkieselten Hölzer auf. Interessant u.a. Zitat: Nördlich von Rott fand der Verfasser ... auf den ehemaligen landwirtschaftlich genutzten Äcker verkieselte Hölzer (bis 80cm Länge und 30cm Breite).
Werner aus der Lausitz

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