Hallo Peter,
hmm, so ganz verstehe ich dein Anliegen nicht.
Es ist ein klassisches Uran-Radium.Zerfalls Spektrum, gemessen mit einem NaI-Szintillator und Mehrkanalanalysator. Reine Gammastrahlung direkt am Stein max. 1 µSv/h.
Natürlich, was denn sonst? Wenn du deine Steinchen nicht in der näher von Tschernobyl mit dem Messgerät suchst, wirst du immer nur die natürliche Zerfallsreihe finden. Bei der angesprochenen Lokalität kannst du dann auch mal etwas Cs-137 oder Am-241 messen, wenn du einen Brösel Kernbrennstoff erwischt.
1uSv/h gemessen mit was? Energielinearisiert? Kontaktmessungen sind zur Gefährdungsbeurteilung grundsätzlich ungeeignet, da die erzielten Ergebnisse sehr stark von dem verwendeten Detektor und der Messgeometrie abhängen. Sinnvoller wäre eine Messung in 1m Abstand, da hier das Strahlenfeld bezogen auf den Detektor einigermaßen homogen ist, und unterschiedliche Messgeräte bei geeigneter Kalibrierung auch vergleichbare Werte liefern. Da wirst du bei diesem Stück allerdings nichts mehr aus dem Untergrund herausmessen. Die Gefährdung bei radioaktiven Mineralien geht in den seltensten Fällen von der Direktstrahlung aus. Problematisch ist das Inkorporieren von kleinsten Partikeln, welche dann zu einer nicht unerheblichen Strahlenbelastung des Körpergewebes führen können, da viele Nuklide der natürlichen Zerfallsreihe Alpha-Strahler sind. Wenn du also die entsprechenden Stücke eindost, dann sollte sich daraus auch kein Gefährdungspotential ergeben. Darüber ist das Anwenden der allgemeinen Strahlenschutzregeln im Umgang mit radioaktiven Stoffen grundsätzlich zu empfehlen (4-A Regel).
Keine Ahnung, ob das das ist, was du hören wolltest, aber vielleicht habe ich ja einen Treffer gelandet...

Grüße Markus