Hallo Klaus,
interessante Gebilde.
Zuerst spekulierte ich, dass ein Gel aus einer Pore in die Lösung gedrückt wurde und eine festere Grenzschicht das Wachstum bestimmt (ähnlich wie Kissenlava), aber die ringförmigen Stufen passen nicht zu dieser Theorie.
Es ist wahrscheinlicher, dass sich das Gel aus der Lösung abgeschieden hat. Auch hier braucht es auch eine Grenzschicht, die das Wachstum hemmt und die rhythmisch die Anlagerung steuert. Dort wo diese am dünnsten ist, lagert sich neues Material an. Durch was diese Rhythmik bestimmt wurde? Gezeiten?? Strombolianische Eruptionen?? Oder die Grenzschicht verhinderte zum Teil das Anlagern völlig, bis die Übersättigung so weit angestiegen war, dass sich jetzt vom schwächsten Punkt aus mehr Material anlagern konnte bis sie nach einer gleichmäßigen Wachstumsphase wieder zum erliegen kam.
Ich vermute diese Gebilde sind erst nachträglich kristallisiert.
Soweit ist das natürlich nur eine Arbeitstheorie die es zu widerlegen gilt.
Grüße Josef