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Fluorit in skurrilen Formen

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Lexikon:
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Klaus Schäfer:
Hallo Fluoritsammler und Freunde des Absurden,
ich komme einfach nicht über die hier gezeigte irre Ausbildungsform hinweg. Gibt es eine Deutung dieser rhythmisch betonten Bildung ? Mir selbst sind pilzartige Fluoritbildungen bekannt.

geni:
Hallo Klaus,

in der Schlackenfundstelle Pacha Limani kommen öfters solche Bildungen vor.
Die kommen von Perlschnurartig, Atompilz, bis zu Wattebausch ähnlichen  Gebilden vor.
Aber alles nur in der Schlacke die von den alten Griechen ins Meer entsorgt wurden.

Schau Dir mal den Link an, da siehst Du die verschiedenste Formen

https://www.mindat.org/gallery.php?loc=8376&min=1576


Viele Grüße
Gerhard (geni 8))

Günter Blaß:
Hallo Klaus,
auch in der Vulkaneifel gibt es solche skurrile Formen.

Siehe hier das Foto von Eddy Van der Meersche.

Gruß
Günter

Josef 84,55:
Hallo Klaus,

interessante Gebilde.
Zuerst spekulierte ich, dass ein Gel aus einer Pore in die Lösung gedrückt wurde und eine festere Grenzschicht das Wachstum bestimmt (ähnlich wie Kissenlava), aber die ringförmigen Stufen passen nicht zu dieser Theorie.
Es ist wahrscheinlicher, dass sich das Gel aus der Lösung abgeschieden hat. Auch hier braucht es auch eine Grenzschicht, die das Wachstum hemmt und die rhythmisch die Anlagerung steuert. Dort wo diese am dünnsten ist, lagert sich neues Material an. Durch was diese Rhythmik bestimmt wurde? Gezeiten?? Strombolianische Eruptionen?? Oder die Grenzschicht verhinderte zum Teil das Anlagern völlig, bis die Übersättigung so weit angestiegen war, dass sich jetzt vom schwächsten Punkt aus mehr Material anlagern konnte bis sie nach einer gleichmäßigen Wachstumsphase wieder zum erliegen kam.
Ich vermute diese Gebilde sind erst nachträglich kristallisiert.

Soweit ist das natürlich nur eine Arbeitstheorie die es zu widerlegen gilt.

Grüße Josef

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