Danke für die Antworten! Entschuldigt bitte die späte Rückmeldung: an den Feiertagen und in der anschließenden Arbeitswoche bin ich leider gar nicht dazu gekommen, mich an den Computer zu setzen.
Um Kunststoff handelt es sich bei dem Fund nicht, das Foto vermittelt hier vielleicht einen falschen Eindruck. Nach dem Vorschlag von Jule und Felsenmammut habe ich den Stein einmal mit Säure in Verbindung gebracht (Bruchstück über Nacht in 5%igen Essig gestellt, da leider keine stärkere Säure zur Hand war). Sowohl die Außen- als auch die Innenseite haben sich dort, wo der Kontakt mit dem Essig war, angelöst. Dies spricht also für Felsenmammuts Vermutung von gelöstem Karbonatgestein. Die Mohs-Härte liegt etwa bei 4 (mit Eisenmesser ritzbar, mit Kupfermünze nicht). Die Frage bliebe aber, ob es sich dabei um einen Kunststein (Zement oder Baukalk) oder einen natürlichen Stein handelt.
Zum Fundort: Der Stein lag unweit einer Straße auf einem Feld bei Münchehofe, einem Ort bei Berlin, einige hundert Meter nördlich des Urstromtals der Spree.