Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Sammlung aus dem Jahr 1911
Reinhold:
Ich habe eine kleine Sammlung aus dem Jahr 1911 erhalten.
Die Stufen sind meist in Zeitungspapier aus dieser Zeit eingewickelt und selten beschriftet.
Pyrit von der Hohe Waid ist auch dabei.
Leider gibt es keine Bilder von Pyrit der Hohe Waid im Atlas und auch nicht bei Mindat.
Deshalb würde es mich freuen, wenn mir ein Sammler den Pyrit von dort bestätigen könnte.
Bei meinen mehrmaligen Exkursionen zur Hohe Waid habe ich Pyrit nicht gefunden.
Glück Auf
Reinhold
Reinhold:
und hier noch das "Etikett"
Glück Auf
Reinhold
felsenmammut:
Glück Auf!
Der Gesamteindruck spricht schon einmal für Pyrit. Der rissige Eindruck deutet allerdings auf schleichenden Zerfall hin. Eine Konservierung wäre wahrscheinlich angeraten. Bei frischem Pyrit ist auch die Härte ein gutes Bestimmungsindiz. Bei rissigem Testmaterial kann das Zerbröseln als geringere Härte fehlinterpretiert werden. Normalerweise ist Pyrit unmagnetisch. Allerdings enthält Pyrit gerne mal gut magnetisierbare Phasen wie Pyrrhotin, Magnetit oder Hämatit. Da kann man dann schon mal auf die falsche Fährte geführt werden. Eine Dichtebestimmung ist weniger signifikant und bei dem rissigen Anblick auch nicht ratsam, es sei denn man nutzt die Gelegenheit der Imprägnierung gleich noch mit zur Dichtebestimmung. Ansonsten sind auch Kristallform und Flächenstreifung gute Bestimmungsindizien.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
Reinhold:
Hallo
ob die Stufe Pyrit ist war nicht meine Frage.
Da die Stufe 110 Jahre in Zeitungspapier eingewickelt war ist sie noch sehr gut erhalten.
Gelitten hat sie wohl etwas durch meine Reinigung.
Die Frage war - hat schon jemand in neuerer Zeit Pyrit im Gebiet der Hohe Waid gefunden?
Glück Auf
Reinhold
loparit:
Hallo Reinhold,
Ich war selbst oft zum sammeln an der Fundstelle und hatte schon viele Stücke von dort in der Hand. Aber Pyrit war bisher nie dabei, was aber nichts heißen muss!
Was ich ebenfalls für diese Fundstelle als ungewöhnlich bezeichnen würde, wäre ein solch massives Erzstück.
Ob es 1911 schon Fremdablagerungen an einer solchen Fundstelle gab?
Bin wirklich gespannt, ob jemand den Pyrit sicher bestätigen kann von der Fundstelle!
Gruß
Edgar Müller -loparit-
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