Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Sammlung aus dem Jahr 1911
heli:
Wie wär's denn damit ?
https://www.mineralienatlas.de/?l=4284
edit Mod.: bitte immer die verkürzten Mineralienatlas-URLs verwenden!
Axinit:
--- Zitat von: Reinhold am 01 Jun 21, 07:18 ---
Die Frage war - hat schon jemand in neuerer Zeit Pyrit im Gebiet der Hohe Waid gefunden?
--- Ende Zitat ---
Servus Reinhold,
Pyrit (oder andere Sulfide) habe ich im Fundgebiet Hohe Waid bisher noch nicht gefunden und derartiges Material auch bei lokalen Sammler-Matadoren (KF) noch nicht gesehen.
ABER: der auf dem Sammlungszettel von 1911 angegebene FO stimmt sicher nicht mit dem meiner Aufsammlungen ueberein. Mir ging es im Wesentlichen um Granate, Epidot etc.
Die Bergbauspuren (offensichtlich auf Sulfid-Erze, s. Beitrag von heli) konnte ich bisher noch nicht sicher identifizieren, was jedoch nichts heissen will. Falls dort Sulfide gewonnen wurden, ist das Vorkommen von Pyrit gut moeglich.
LG
Harald
heli:
Ich glaube, das passt noch besser.
https://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Anna-Elisabeth
Axinit:
Servus,
mir scheint, dass das heute unter dem Namen "Hohe Waid" gelaeufige Fundgebiet, ein bewaldeter Gipfel gelegen oberhalb des Ortsteils "Am Branich", nicht unbedingt mit aelteren Flurnamen/Bezeichnungen identisch ist.
Es gab Bergbau um Schriesheim, das ist ohne Zweifel und Schriesheim war sicher auch 1911 die naechstgelegene, groessere Gemeinde. Die zitierten ehem. Gruben liegen allerdings schon recht weit von dem heute gemeinhin als "Hohe Waid" bezeichneten Gebiet weg.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Autoren bei der Beschreibung bekannter Fundstellen die Muehe gemacht haben, auf dem Katasteramt Flurnamen und Grenzen nachzupruefen.
GA,
Harald
Reinhold:
Hallo,
auf dem beschrifteten Zeitungsfetzen konnte ich nur Pyrit und Hohe Waid lesen. Das mittlere Wort ist für mich unleserlich.
Ich denke auch, daß es da noch andere Stellen gab, die der Sammler als Hohe Waid beschriftet hat.
@Edgar an Fremdeintrag glaube ich eher nicht, denn wer schleppt schon Pyrit auf die Hohe Waid um ihn zu entsorgen. Damals ging man auch noch zu Fuß auf den Berg.
Die Schürfstellen im Gipfelbereich, wo Grossular, Hornblende etc. zu finden waren scheiden wohl auch aus.
@Harald ja da muß der Sammler, er war Medizinstudent in Heidelberg, wohl auch noch in der Umgebung gesucht haben. Der Brocken hat leider auch keine Matrix.
Danke für eure Beiträge und
Glück Auf
Reinhold
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