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Autor Thema: Nur noch Dilletanten unterwegs...  (Gelesen 2816 mal)

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Offline giantcrystal

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Nur noch Dilletanten unterwegs...
« am: 12 Aug 21, 15:35 »
Hallo aus Mittelfranken

Ich bin gerade über einen Netzfund von 2019 gestolpert und bin gerade ziemlich entsetzt über den dort gezeigten Dilettantismus...

Aber von vorne

Im Juni 2019 haben einige Politiker der SPD im Hessischen Landtag eine Anfrage an das dortige "Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz" (Anmerkung : in diesem ist auch das frühere Geologische Landesamt Hessen aufgegangen) gestellt zum Thema : Welche Rohstoffe sind in Hessen in förderfähigem, relevanten Maße vorhanden ?" Hintergrund ist die Energiewende und insbesondere der damit einhergehende Netzausbau

Die Antworten zur Anfrage können auf

http://starweb.hessen.de/cgi-bin/webhltlinks.pl?form=/webhlt_links.html&typ=drs&title=Drucksache&nb=20/504

nachgelesen werden

Zum Thema Kupfer steht dort zum Beipiel folgende Antwort :

"Wie   in der   Antwort   auf   Frage   1  ausgeführt,   gibt   es   in   Hessen  derzeit   keine   bekannten  wirtschaftlich abbaubaren Lagerstätten von für die Elektromobilität relevanten metallischen Rohstoffen und seltenen Erden.

Geringe, zurzeit nicht wirtschaftlich abbauwürdige Kupfervorkommen mit Kobaltanteilen liegen
in Kupfererzen vor, die im Kupferschiefer-Revier des Richelsdorfer Gebirges in Nordosthessen
bis 1955 unter Tage abgebaut wurden.

Der Kupferschiefer könnte hinsichtlich Kupfergewinnung eventuell in Zukunft wieder interes-
sant   sein.   So  exploriert   die   Twiste   Copper   GmbH,   ein   Tochterunternehmen   der   GEA   Group AG, zurzeit im Raum Twiste und südlich von Marsberg auf Kupferschiefer und Mineralisatio-
nen vom Typ Marsberg (Kupfererzgänge und Kupfererzimprägnationen im Karbon, entstanden
aus deszendenten Lösungen aus dem Kupferschiefer). Die noch vorhandenen Kupfererzreserven
im    Bereich     Marsberg     werden     auf   ca.  1   Mio. t    mit   Gehalten    von    1,3% Cu      geschätzt (www.mineralienatlas.de). "


Nun frage ich mich :

-- Haben die keine Geologen mehr im Ministerium, die über das Thema Bescheid wissen. Wie gesagt, das ehemalige geologische Landesamt ist in dem Ministerium aufgegangen ?

-- Kommen die nicht (mehr) an andere Unterlagen ran und müssen auf den Mineralienatlas als Datenbasis zurückgreifen. Das ist für uns hier zwar sehr ehrenhaft, aber trotzdem der falsche Weg...

-- Wissen die nichts (mehr) von dem gross angelegten Bundesbohrprogramm auf Kupferschiefer in Hessen in den 1980er Jahren und den nachfolgenden weitergehenden Bohrungen von St. Joe und anderen Gesellschaften, die durchaus abbaufähige große Kupferschieferlagerstätten südlich des Richelsdorfer Revieres nachweisen konnten ?

-- Wissen die nicht mehr, wo man nachfragen kann, wenn man selber anscheinend wenig Ahnung hat, z.B. bei der BGR in Hannover, GDMB, RDB, Bundesverband deutscher Geologen etc....

-- Wie kommt es zu dieser Art des Unwissens in einem Fachministerium ???

Ich bin ziemlich schockiert

Mit sehr nachdenklichen Glück Auf

Thomas

« Letzte Änderung: 12 Aug 21, 20:44 von giantcrystal »

Offline Walpurgin

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Re: Nur noch Dilletanten unterwegs...
« Antwort #1 am: 12 Aug 21, 17:04 »
Mit der Überschrift ist schon alles gesagt !

Offline geomueller

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Re: Nur noch Dilletanten unterwegs...
« Antwort #2 am: 12 Aug 21, 20:19 »
Ich hatte auch schon die Ehre ;D an einer Anfrage einer Bundestagsfraktion zum Thema Wismut-Sanierung mitzuwirken. Hier, wie auch schon zu anderen Gelegenheiten, habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass eben WWW-gläubige Mitarbeiter schnell dabei sind Internet- oder Datenbankabfragen zu starten und dann das ungeprüfte und oftmals aus dem Zusammenhang gerissene "Wissen" als Antwort in die Runde geben in der Annahme, dass das WWW ja alles weis.

Hier liegt für mich auch eine riesige Gefahr für die Zukunft. Es machen sich nur noch wenige und in Zukunft noch weniger Leute die Mühe die wahren Quellen des Wissens (erfahrene Beteiligte, Museen, Bibliotheken, Archive usw.) zu nutzen. Schließlich ist es ja viel einfacher und zeitsparender mit einem Tastendruck zum "Wissen" zu kommen, und Zeit hat ja angeblich keiner mehr.
 
Wenn da einer mit 44 Jahren Betriebszugehörigkeit und 30 Jahren Wismut-Sanierungs-Erfahrung Antworten zusammenstellt kommt da schon was anderes mit Hintergrund heraus auf das man sich dann auch verlassen kann.

Glück Auf, Jürgen
« Letzte Änderung: 13 Aug 21, 15:57 von geomueller »

Offline Geomartin

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Re: Nur noch Dilletanten unterwegs...
« Antwort #3 am: 13 Aug 21, 00:06 »
Sogar der USGS weiss da mehr nach kurzer Google Suche (Hessen ab Seite 31):
https://pubs.usgs.gov/sir/2010/5090/u/pdf/sir2010-5090-U.pdf

Offline popeye

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Re: Nur noch Dilletanten unterwegs...
« Antwort #4 am: 13 Aug 21, 12:43 »
Hallo!
Ist Euch bekannt, dass das Wort Dilettant (schreibt man übrigens so!)  als Begriff ursprünglich nicht ausschließlich negativ besetzt war, sondern  folgendes bezeichnete und immer noch bezeichnet: " Als Amateur oder Laie übt er eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen oder Leidenschaft und unterscheidet sich somit von einem Fachmann. Dabei kann er vollendete Kenntnisse und Fertigkeiten erlangt haben..." ( Zitat Wikipedia, also www, keine Primärquelle, dann vielleicht eher https://www.dwds.de/wb/dwb2/dilettant ("Grimmsches Wörterbuch", aka Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung )). Ich denke, Du meinst eher die abwertende Zweitbedeutung. So gesehen bin mindestens ich noch nicht mal ein vollendeter Dilettant in Sachen Mineralogie und mit mir wohl die Mehrzahl der Mitglieder hier. Ein Profi bin ich hoffentlich in meiner Profession, also meinem Beruf.  So gesehen: Ja, hast wohl Recht, wenn Du das meinst. Du bist scheinbar so vertraut mit der Materie, dass ich Dir als Dilettant trotzdem nicht folgen kann.

Deine Aussage inhaltlich verstehe ich nämlich nicht, wo ist die Unstimmigkeit, die Du kritisierst? Ich kenne mich im Hessischen nicht aus, aber rein logisch gesehen, bedeutet für mich, dass selbst das reichliche Vorkommen eines Rohstoffes nicht automatisch bedeutet, dass sich ein Abbau/Förderung, obwohl er technisch machbar wäre, auch ökonomisch, politisch, ökologisch realisieren ließe. Das ist ja in Summe keine geologische Entscheidung. Aus meiner dilettantischen Sicht fließen in die Relevanz eines Vorkommens auch Dinge wie Widerstände in der betroffenen Region, Umweltaspekte, Kosten für Energie, Folgekosten eines Abbaues, Kosten des auf dem Markt alternativ erwerbbaren Konkurrenzproduktes uvm ein. Meines Erachtens ist doch Abbauwürdigkeit auch eine Funktion des Zeitintervalles/der Zeitphase, in der ein Abbau durchgeführt wird. Was vor 50 Jahren relevant war, muss es nicht heute noch sein, kann in weiteren 50 Jahren aber schon wieder ganz anders gewertet werden.
Das  https://docplayer.org/163681360-Hessischer-landtag-kleine-anfrage.html ist übrigens der link zur Antwort auf die kleine Anfrage im Landtag.
Aber vielleicht habe ich Dich mißverstanden, geht es Dir nur darum, dass der Mineralienatlas als  "www"(Sekundär-)Quelle genannt wird? Dann ist Dein Beitrag im www  und grade hier ja erst richtig lustig. Dann Schwamm drüber und vergiss meinen Kommentar. Wobei.... ::)
T.

Offline Fabian99

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Re: Nur noch Dilletanten unterwegs...
« Antwort #5 am: 13 Aug 21, 13:49 »
Hallo Tobias,

deinen Ausführungen zu Dilettant zu Profi stimme ich zu.
Was Thomas und die anderen in meinen Augen zum Ausdruck bringen wollen, ist diese CRTL-A,C,V Mentalität. Kurz mal eben zusammenklatschen, keine Selbstkritik oder Falsifizierung.

Deine Ausführungen zur Wirtschaftlichkeit stimmen voll und ganz, jeder der Erz fördert möchte nicht einen 500Euro-Schein auf jede Tonne kleben. Aber es gibt auch Ausnahmen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rheingold_(Schwimmbagger)
Diese Entscheidungen nennen sich dann gerne "strategisch", lol wenn man die Herkunft des Wortes kennt und dann den nächsten Absatz liest.

Warum jetzt und hier ein Wiki-Link? Eine Diskussion in einem Online-Forum sehe ich etwas anders als eine offizielle Information eines gesetzgebendes, geldfreigebendes "Entscheidungsgremiums"=Landtag. Jede Seminararbeit würde ohne Primärliteratur zerrissen. Wenn
sich die Schlipsträger mit 8319€ Diät mit einer solchen Antwort auf Schulniveau (naja Lehrer akzeptieren in der Regel keine Wikis als Quelle) zufrieden geben - was soll's?

Aber ich könnte vielleicht doch in die Politik gehen! Ich kann googlen, influenzen und youtuben - Ein neuer Ansatz...  8)

LG
« Letzte Änderung: 13 Aug 21, 14:00 von Fabian99 »

Offline Johannes Kalbe

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Re: Nur noch Dilletanten unterwegs...
« Antwort #6 am: 15 Aug 21, 15:21 »
-- Haben die keine Geologen mehr im Ministerium, die über das Thema Bescheid wissen. Wie gesagt, das ehemalige geologische Landesamt ist in dem Ministerium aufgegangen ?

-- Kommen die nicht (mehr) an andere Unterlagen ran und müssen auf den Mineralienatlas als Datenbasis zurückgreifen. Das ist für uns hier zwar sehr ehrenhaft, aber trotzdem der falsche Weg...

-- Wissen die nichts (mehr) von dem gross angelegten Bundesbohrprogramm auf Kupferschiefer in Hessen in den 1980er Jahren und den nachfolgenden weitergehenden Bohrungen von St. Joe und anderen Gesellschaften, die durchaus abbaufähige große Kupferschieferlagerstätten südlich des Richelsdorfer Revieres nachweisen konnten ?

-- Wissen die nicht mehr, wo man nachfragen kann, wenn man selber anscheinend wenig Ahnung hat, z.B. bei der BGR in Hannover, GDMB, RDB, Bundesverband deutscher Geologen etc....

-- Wie kommt es zu dieser Art des Unwissens in einem Fachministerium ???

Die Antworten sind relativ einfach (die Antwort betrifft natürlich auch Politik, daher hoffe ich die ist an dieser Stelle trotzdem so ok):

Anstrich 1,2 & 3: GeolDG §28 (ggf. noch § 31(1)2 und §32(1)2). D.h. auch, es dürfen in solchen Anfragen nur öffentlich zugängliche Informationsquellen zitiert werden. Hier also der MA. Hat den Vorteil, dass man bei Argumententen gegenüber Mandatsträgern darauf auch mal Hinweisen kann. Stefan wird das also eher mit Freude lesen.

Anstrich 4 ist wegen o.g. Grund obsolet: Wozu fragen, wenn man die Antwort nicht weitergeben darf. Die Kommunikation zwischen den Landesgeol.fachbehörden und der BGR ist meiner Erfahrung nach eigentlich ziemlich gut.

Anstrich 5: Fachministerien lassen i.d.R. solche Anfragen unter Zuhilfenahme der Oberen Landesbehörden beantworten. Aufgabe dieser OL ist u.a. ist die fachliche Beratung der Regierung, nicht die fachliche Beratung der Opposition (die hier die Anfrage gestellt hat). Das GeolDG wurde ja auch deshalb vorangetrieben, damit mehr Informationen zu diesem Thema öffentlich zugänglich sind.
Die Oppositionsmitglieder kommen über die entsprechende Arbeit in den Fachausschüssen i.d.R. auch an die entsprechende nicht-öffentliche  Information heran (das ist die Arbeit, die sie machen wenn "Der Bürger" schimpft, dass sie nicht alle im Parlament sitzen), aber dann im nicht-öffentlichen Teil, der dann natürlich auch nicht für PR-Arbeit sondern nur für die inhaltliche Begleitung von Prozessen genutzt werden kann.

Unabhängig davon sehe ich es kritisch, dass Stellenneubesetzungen in den Fachämtern (so es sie denn noch gibt) heutzutage aus Haushaltsgründen oft ohne überlappende Einarbeitungszeit durchgeführt werden und man den Wissensverlust mit einer Abwandlung des alten Umzugsspruchs "dreimal neubesetzt ist wie einmal abgebrannt" ganz gut beschreiben kann. Auch das spielt mitunter in die von Dir am Anfang kritisierten Punkte mit hinein. Das liegt aber leider i.d.R. im Bereich des jeweiligen Finanzministeriums und nicht bei den Fachministerien. Kritik an den Zuständen muss man also meist dort und beim MP anbringen.

Besten Gruß
« Letzte Änderung: 15 Aug 21, 15:29 von Johannes Kalbe »

Offline Doc Diether

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Re: Nur noch Dilletanten unterwegs...
« Antwort #7 am: 19 Aug 21, 21:58 »
ich hatte einmal vor ca. 5 Jahren die Freude, im Rahmen eines informellen Treffens der VFMG mit den Abteilungsleitern des Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg zur Frage, wo und wann überhaupt noch gesammelt werden dürfte, einige aufschlussreiche Informationen zu bekommen:
a) Es fand sich bei den Fachleuten niemand, der bereit war, die Vorschriften- und Gesetzeslage diesbezüglich einmal für den Sammler, sprich "Aufschluss"  darzustellen, daß der Normal-Sammler konkret Bescheid weiß.
b) Auf die Frage, ob die Behörde denn bei der Erstellung neuer Vorschriften und Gesetze (Land und Bund), die den Geo-Bereich tangieren, gefragt würde, war keine Zustimmung zu erfahren. Kulturgut-Schutz-Gesetz war da hochaktuell.
c) Auf die Frage, warum auf alten 60-jährigen Bergbauhalden im Schwarzwald nicht gesammelt werden dürfte, da es sich ja um Abfall handelte, der im übrigen schon 60 Jahre lang von Sammlern "bearbeitet" wurde, kam die Antwort, daß es sich hier um Denkmalschutz handele.
d) Meine Nachfrage, ob auf der nahegelegenen Freiburger Müllkippe das auch gelte, kam die Antwort: "Ja, die steht auch unter Denkmalschutz."
Da ist selbst der heilige Bürokratius nicht mehr in der Lage, zu helfen.
Doc Diether

Offline vandendrieschen

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Re: Nur noch Dilletanten unterwegs...
« Antwort #8 am: 20 Aug 21, 18:45 »
Die möchten nicht, dass du oder sonstirgendwer Mineralien aus den Boden hebt. Nur sagen die dir das nicht so direkt.
Als Antwort käme von denen höchstens noch "Dann kaufen Sie doch auf Mineralienbörsen Mineralien, wenn Sie Mineralien sammeln."

Gruß
Jule
« Letzte Änderung: 20 Aug 21, 19:37 von vandendrieschen »

Offline helgesteen

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Re: Nur noch Dilletanten unterwegs...
« Antwort #9 am: 21 Aug 21, 12:13 »
Es fand sich bei den Fachleuten niemand, der bereit war, die Vorschriften- und Gesetzeslage diesbezüglich einmal für den Sammler, sprich "Aufschluss"  darzustellen, daß der Normal-Sammler konkret Bescheid weiß.

Wir schweifen vom Thema des Threads ab, aber hierzu gibt es eine Äußerung des Pressesprechers des RP Freiburg, Matthias Henrich, wiedergegeben in der Badischen Zeitung vom 15.08.2020 (im Zusammenhang mit einem Einbruch in das Besucherbergwerk Teufelsgrund im Münstertal, der zunächst Mineraliensammlern zugeschrieben wurde, später wurden durch die Polizei aber örtliche Jugendliche als Täter ermittelt):

Zitat
„Nicht nur Einbrüche durch das Aufbrechen von massiven Türen und Gittern an Stolleneingängen werden beklagt. Häufig wird der Waldboden großflächig umgegraben und Gehölz gerodet“. Prinzipiell erlaubt ist nur das Sammeln von Handstücken. Das setze aber ein Betretungsrecht für das Grundstück voraus oder den freien Zugang über die Natur.

Ich denke, das kann jeder für sich interpretieren...

Viele Grüße,
Helge




 

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