Arbeitsmittel / Means for work > Reinigung (Präparieren, Konservierung) / Cleaning (Prepare, Conservation)

Reinigen mit Oxalsäure. Alternative zu Salzsäure?

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oliverOliver:
hallo Harald,
Stahlwolle etc: zumindest nicht bis zu dem Zeitpunkt, als ich das Stück gesehen habe - bis dahin war es nur im "Cola-Bad" (wie gesagt, den Endzustand kenne ich nicht).
Anhaftende Phosphate: da hab ich mich auch gewundert, dass da nichts bzw. fast nichts davon auf dem Fundstück blieb - die Cola-Brühe zeigte hingegen eine schwarze/blauschwarze Färbung, m.E. wohl von Eisenphosphat-Partikeln.
Meine Vermutung dazu: Rost auf Eisen ist ja oft etwas "abgehoben" bzw. anscheinend nicht immer sehr fest mit dem unoxidierten Eisen verbunden - vmtl. verhinderte das eine Anlagerung der Phosphate am Hufeisen.
Bei Limonitüberzügen auf Quarz etc. ist die Sachlage ja leider anders - die haften sehrwohl innig auf dem Grundlagen-Mineral, weswegen hier wohl die Phosphate dann ebenso am Mineral haften würden - vermute ich zumindest mal ....
lg + ga
oliver

edit:
die AW hat sich jetzt mit acas Beitrag überschnitten ...

Axinit:
Servus,

Praktische, praxiserprobte  und sachdienliche Hinweise hat Stefan zur Genuege bekommen.

Ein Disclaimer zur "boesen Chemie und deren moegliche Schadwirkung" waere prima - dies wuerde  kuenftig moralinsaure Beitraege und Hinweise uberfluessig machen  und die Eigenverantwortung der Mitlesenden  betonen.

Wer kann/will ein juristisch einwandfreies Statement formulieren ?


Zurueck zum eigentlichen Thema:

Cola (aller Varianten) als Reinigungsmittel ist damit wohl out.

Ob Oxalsaeure tatsaechlich bei der Entfernung "dicker Limonitschwarten" eine Alternative zu verduennter Salzsaeure darstellt, will ich dahingestellt lassen. Persoenlich muss ich diese Frage mit einem klaren NEIN beantworten, aber dies muss jeder fuer sich herausfinden und entscheiden.

GA

Harald

uwe:
Ich möchte diesen thread nicht zur endlos Diskussion ausufern lassen, aber ich bin da neulich beim googlen auf etwas gestoßen, was möglicherweise eine Reinigungsvariante ist. Ruft mal bei youtube "gun restauration" auf. Da werden eine Menge Gewehre und Pistolen, welche Jahrzehnte im Wasser oder Schlamm gelegen haben von einer oftmals sehr dicken Rostschicht befreit. Die US-amerikanischen Restauratoren benutzen hier einen Rust remover, welcher nach einem 24-Stundenbad oftmals alles auf dem Eisen in die Lösung schickt. Die Flaschen mit dem Rust remover werden meist in die Kamera gehalten, so daß man nachvollziehen kann, woher man es möglicherweise beziehen kann.

Unabhängig davon, ob diese eine Lösung für die Quarzreinigung  ist, sind diese Videos oft sehr unterhaltsam.

Gruß
Uwe

jürgen lange:
Ihr Lieben, ich habe LYNX Vorschlag für einen Disclaimer mal versucht und mit einem Mitschreiber auch schon diskutiert:


Da ich kein Jurist bin, kann ich das BGB nicht zitieren. Auch lesen ja im Atlas Leute mit, die nicht im Geltungsbereich des deutschen Rechts leben.
Und dann soll es gut sein... Glück Auf Jürgen Lange


Hier mein Vorschlag, der dann irgendwo richtig hingehängt werden kann:

 
1. Die im Forum vorgeschlagenen Tätigkeiten (wie Umgang, Aufbewahrung, Zubereitung des Reinigungsmittels, Reinigung, Entsorgung etc.) geben die Ansichten der jeweiligen Autoren nach bestem Wissen wieder. Der jeweilige Autor teilt seine Erfahrungen in eigener Verantwortung mit. Sie stellen eine Diskussionsgrundlage dar. Der Folgeanwender kann keine Verantwortung für sein Handeln daraus auf den jeweiligen ursprünglichen Autoren übertragen. Der Folgeanwender ist für sein Handeln selbst verantwortlich.
2. Jeder Anwender muss für seine spezielle Situation die Anwendung selbst prüfen und die Gefährdung ermitteln. Bei Verwendung von Reinigungsmitteln, Chemikalien etc. sind die beim Umgang üblichen Vorkehrungen zu beachten. Geeignete Brille &
Handschuhe stellen einen Mindeststandard dar. Gefäße mit Chemikalien müssen eindeutig beschriftet und in verwechslungsfreien Gefäßen (keine Mineralienwasserflaschen etc.) aufbewahrt werden. Aussagen aus Datenblättern für diese Stoffe sind zu befolgen. Küche und Kochutensilien sind tabu.
3. Bei Reinigungsvorgängen empfiehlt es sich, zunächst den Vorgang an kleinen Probemengen durchzuführen.

oliverOliver:
klingt ja schon mal recht gut - danke!

Ich werde das mal als "Kopfthema" in dieser Rubrik anbringen (natürlich mit deiner Namensnennung, wenn das für dich ok ist) - Änderungen/Anpassungen etc. können dann ja noch immer vorgenommen werden
(Thema wird nur fixiert, aber nicht gesperrt)

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