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Autor Thema: Unbekannter Stein / vmtl. Hämatiterz  (Gelesen 1728 mal)

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Offline stoanklopfer

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #15 am: 23 Jan 22, 07:23 »
Keine Dichte, keine Strichfarbe etc., aber jede Menge schwammige Ansagen und Vermutungen. Besonders toll finde ich Granodiorit oder verkieseltes Holz! Also jetzt wird es langsam schon witzig! Es wird wohl möglich sein, als Minimum die Strichfarbe festzustellen, oder?

Volkmar

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #16 am: 23 Jan 22, 13:22 »
Hallo Volkmar,

Sei mir bitte nicht böse, aber ich bin Laie.
Und frage hier nach Hilfe.
Nachgelesen hab ich das die Strichfarbe an einem frischen Bruch gemacht werden soll um eine Verfälschung zu vermeiden.

Ich hau den Stein, den keiner kennt nicht kaputt. Was hab ich dann davon?
Genau, 2 unbekannte Bruchstücke.
Ich wusste bis gestern nicht einmal was die Strichfarbe ist.
Aber ich versuche es gleich mit dem Rand.

Dann die dichte.
Ich bin dran das Volumen zu ermitteln.

Dieses glaskratzen hab ich gestern ja gemacht, da wäre ich auch nicht drauf gekommen.

Dazu die Info das er nicht magnetisch ist, nicht vom metalldetektor erfasst wird und das er keinen Strom leitet.
Jetzt mal ehrlich, als Unwissender habe ich doch schon was gemacht.
Wenn es leicht wäre, hätte man das Rätsel schon gelöst.

So, jetzt geh ich porzellan suchen.

Danke für eure Hilfe


Offline harzgeist

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #17 am: 23 Jan 22, 14:04 »
Die Dichtebestimmung ganz einfach:

1. Stelle einen Becher mit Wasser auf eine digitale Waage.
2. Nulle die Waage
3. Hänge den Stein an einem dünnen Faden schwebend in das Wasser. (Der Stein darf den Becher nicht berühren, muss vollständig untergetaucht sein und der Becher darf nicht überlaufen)
4. Die Waage zeigt das Volumen an. Notiere diesen Wert.
5. Lasse den Stein zu Boden sinken und halte den Faden locker.
6. Die Waage zeigt das Gewicht
7. Teile diesen Wert durch das Volumen. Das Ergebnis ist die Dichte.

Die Schritte 3-7 können bequem (durch Anheben und Absenken des Steins) mehrfach wiederholt werden und ein genaueres Ergebnis duch Mittelwertbildung erhalten werden.

Ich hoffe, das hilft weiter

Thomas

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #18 am: 23 Jan 22, 14:07 »
So,
Mehr Info,

Strichfarbe, nicht frisch gebrochen. Etwa die Farbe von den rotbraunen stellen.
 Siehe bild
Der breite Streifen wurde mehrfach gerieben.

Dichte.
Ich habe folgendes versucht.
Ein Becherchen inklusive Stein genullt auf der Waage und dann über den Stein aufgefüllt.
Dann den Stein rausgeholt.
Differenz in gramm Wasser sollte auch das Volumen sein, Wasser hat die dichte von annähernd 1 soweit ich weiß. Also 5 ccm
Der Stein wiegt trocken 62 g.
Wäre eine dichte von 12,4 g/CCM.

Ich hoffe ihr findet was.
Für weitere Vorschläge bin ich offen.


Offline Debuddler

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #19 am: 23 Jan 22, 14:29 »
Hallo Thomas,
Danke für deine Hilfe, meine Methode ist wohl falsch gewesen.

Ich korrigiere mich.

Nach der Methode von Thomas
Hätte ich ein Volumen von 12 und ein Gewicht von 62g (wenigstens das konnte ich).

Wäre dann ein dichte von 5,16 ich hoffe ihr könnt was damit anfangen.

Gruß Joachim

Offline harzgeist

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #20 am: 23 Jan 22, 14:33 »
Zitat
Ein Becherchen inklusive Stein genullt auf der Waage und dann über den Stein aufgefüllt.
Dann den Stein rausgeholt.
Differenz in gramm Wasser sollte auch das Volumen
Das geht so nicht !
Die ermittelte Dichte ist viel zu hoch (etwa die von Blei)

Offline harzgeist

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #21 am: 23 Jan 22, 14:43 »
Dichte, Strichfarbe und schuppige Ablösung von Partikeln (im 2.Bild zu sehen) weisen auf Hämatiterz hin. Vermutlich wohl duch menschlichen Einfluss an den Fundort gelangt.

Thomas

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #22 am: 23 Jan 22, 14:51 »
Jetzt werde ich noch bekloppt.

Weil ich jetzt ja gerade den Stein am Faden hängen hatte kam mir die Idee das mit dem magnetisch noch mal zu prüfen.
Am Faden hängend bewegt sich der Stein vom Magneten weg.
In der Hand geprüft spürt man es nicht.
Da hätte ich früher drauf kommen können.

Ändert das jetzt im Nachhinein etwas?

Hämatit wäre für mich auch okay, Hauptsache das Kind hat einen Namen und die suche ein Ende.

Ich kann mich nur noch einmal bei euch bedanken.

Gruß Joachim

Offline stoanklopfer

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #23 am: 23 Jan 22, 15:44 »
Hallo Volkmar,

Sei mir bitte nicht böse, aber ich bin Laie.
Und frage hier nach Hilfe.
Nachgelesen hab ich das die Strichfarbe an einem frischen Bruch gemacht werden soll um eine Verfälschung zu vermeiden.

Ich hau den Stein, den keiner kennt nicht kaputt. Was hab ich dann davon?
Genau, 2 unbekannte Bruchstücke.
Ich wusste bis gestern nicht einmal was die Strichfarbe ist.
Aber ich versuche es gleich mit dem Rand.

Dann die dichte.
Ich bin dran das Volumen zu ermitteln.

Dieses glaskratzen hab ich gestern ja gemacht, da wäre ich auch nicht drauf gekommen.

Dazu die Info das er nicht magnetisch ist, nicht vom metalldetektor erfasst wird und das er keinen Strom leitet.
Jetzt mal ehrlich, als Unwissender habe ich doch schon was gemacht.
Wenn es leicht wäre, hätte man das Rätsel schon gelöst.

So, jetzt geh ich porzellan suchen.

Danke für eure Hilfe

Hallo Joachim,

das war keine Kritik an Dir (außer vielleicht, dass man die Strichfarbe sehr leicht an der Unterseite einer Kaffeetasse machen kann). Als Laie hast Du viel mehr geliefert als so manch anderer, Respekt! Sie war vielmehr den meisten bis dahin gelieferten Vermutungen ohne Hintergrund geschuldet. Ich hätte gewettet, dass der Strich rot sein würde, aber ohne Durchführung des Tests wäre auch meine Vermutung (Hämatit) wertlos gewesen. Jetzt, da der Strich tatsächlich rot ist, ist ja klar, was es ist. Nach der Ansage von Uwe wäre nur der Strichtest nötig gewesen, um es zu bestätigen. Schließlich würde er nicht den Hämatit als wahrscheinlich ins Rennen werfen, wenn er nicht Argumente dafür hätte. Das beste hast Du ja jetzt nachgeliefert.

Also entschuldige bitte, wenn mein Post falsch rüber gekommen ist!

Gruß
Volkmar

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Re: Unbekannter Stein
« Antwort #24 am: 23 Jan 22, 17:50 »
Hallo Volkmar,
Ich gebe zu das ich deine erste Antwort auch etwas hitziger gelesen habe als sie in Wirklichkeit war.
Hämatit wäre auch schön. Den kenne ich hier aus der Gegend eher als blasige Schlacke, kommt oft bei rötel vor.

Wenn ich jetzt noch einen finden würde, oder was anderes interessantes weiß ich ja wo ich um Hilfe bitten kann.

Das mit der Verschleppung muss ja so gewesen sein, sonst hätte ich ja schon was ähnliches gefunden. Ich bin ja mindestens 2 mal pro Woche dort.

Das er jetzt doch leicht magnetisch ist wäre auch ein Indiz für Hämatit?
Was so ein Steinchen alles kann.
Ich weiß jetzt wie man die dichte rausfindet, was Strichfarbe ist und das es sich lohnt mal was in die Tasche zu stecken wenn es interessant ist.

Gruß Joachim



« Letzte Änderung: 23 Jan 22, 18:18 von Debuddler »