hallo Max,
besten Dank für die ausführliche und trotzdem (sogar für mich!) leicht verständliche Erklärung. Dass meine "vergammelten" Skarnbrocken (als Feldfunde) aus der Oxidationszone (also dem eisernen Hut) des Vorkommens stammen, hatte ich auch schon erwogen - und erscheint sehr plausibel. Und dass einiges von dem "Eisenschmodder" von Amphibolen etc. stammt, ebenso - denn auf den "limonitisch-bunt" verwitterten Stücken konnte ich kaum oder keine Amphibole mehr ausmachen, auf den etwas "frischer" wirkenden, aber offenbar ebenfalls alterierten/überprägten Stücken (von der selben Lagerstätte, aber aus einem anderen Fundzusammenhang - eventuell aus verlagertem Abraum des ehem. Bergbaus) hingegen schon - soweit man meinen dürftigen Bestimmungsfähigkeiten trauen kann (was ich selbst nur mit starkem Vorbehalt tue).
mit den besten Grüßen
oliver
edit:
habe heute mit dem Magneten weiter getestet - und siehe da, jetzt sind doch auch unter den "völlig vergammelten" einige (wenige) Stücke aufgetaucht, auf/in denen der Magnetit eindeutig noch "im Original" vorliegt, sowohl als kleine xx als auch als "derbe" Erzmasse (also zusammengewachsene bzw. "miteinander verschmolzene" xx). Ist also alles im grünen Bereich mit "meinem" Magnetitskarn .....
Schön langsam wird mir die Sache auch ein wenig klarer - was aber noch lange nicht heisst, dass ich da schon völlig durchblicke, zumal in dem Skarn anscheinend auch ursprünglich unterschiedliche Gesteine vorlagen (Kalksilikatfels, "Granat-Amphibol-Fels", etc.), die im verwitterten/zersetzten Zustand aber für mich eben nicht immer so eindeutig anzusprechen sind. Zudem vermute ich fast, dass - wiederum in Analogie zu Kottaun - vor einer etwaigen retrograden Überprägung auch ein Magnetit-Pyroxenit vorhanden gewesen sein sollte (bzw. reliktisch noch vorhanden sein könnte). Mal sehen, was die weitere Beschäftigung mit diesem "Kleinstvorkommen" noch ergibt - vielleicht kann ich ja in einem halben Jahr oder so hier schon einige Fakten reinschreiben, und nicht nur (wie derzeit) überwiegend Vermutungen.